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Tischbohrmaschine PBD 40 von Bosch

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    @Stefan31470: Das hast Du schön geschrieben. Besonders der erste Absatz gefällt mir extrem gut. :-))

    Dann mal an Dich die Gretchenfrage: Welche Aufgaben kannst Du mit der neuen TiBoMa bewältigen, die Du mit einer guten Bohrmaschine in einem guten Bohrständer nicht lösen kannst / konntest?

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      @Hobbyholzwerker
      Da gebe ich dir Recht, Im Prinzip ist die Maschine (PBM 40) ein Kombination die sonst ein guter Bohrständer mit Bormaschine abgibt. Jedoch war mein alter Bosch S7 (der wirklich stabil ist) viel labiler und ungenauer als die PBM 40. Auch die Lautstärke von Handbohrmaschinen finde ich persönlich lauter und bei längeren Arbeiten als störend.
      Was der PBM 40 wikrliche Pluspunkte verschafft, sind das Laserkreuz, die digitale Tiefenmessung und die viel grössere Fußplatte. Auch das Bohrfutter mit Sicherungsring verriegelt sehr gut und Bohrer lassen sich sehr einfach und schnell wechseln. Vermutlich alles eine Geschmackssache, wer aber schon seit längerem eine Maschine sucht und mit "normalen" Tischbohrmaschinen geliebäugelt hat, wird die schnelle Einstellung der Geschwindigkeit lieben. Das geht schneller als sonst die Riemenscheiben zu wechseln. Ich nutze nun seit einem Monat die PBM 40 und es macht mir viel Freude mit "ihr" Löcher zu bohren.

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        @maulwurf
        Die Maschine läuft auf geringster Geschwindigkeit "ruckelfrei", zumindest an meiner Maschine. Drehzahl ist dann um die 240 Umdrehungen/min. Damit habe ich bereits mit einem 35 mm Topfbohrer ohne Problem saubere Löcher gebohrt. Wichtig - Gang 1 wählen, für hohes Drehmoment.

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          Hallo zusammen,

          ich kann wirklich noch nicht viel zu der Maschine sagen. Ich verwende sie vorwiegend für Serienbohrungen (bzw. reproduzierbare Bohrungen) an und in Leisten bis Vierkanthölzern (selten größere Durchmesser als 14 mm, gängige Kantenlänge bis 110 mm). Weiterhin Bohrungen in Eisen und NE-Metallen Selten größere Durchmesser als 10 mm. Da fällt eine Menge am und im Haus an: Fake Wall für die Einbaulautsprecher des Heimkinos, Montagewände in den Bädern, in Kürze der Umbau der Küche mit abgehängter Decke und nochmals teilabgehängter Decke für eine Deckenabzugshaube, im Außenbereich diverse Pergolas am Haus und für die Sommerküche. Bandstahl für zusätzliche Sicherungen der Klappläden und Türen. Immer wieder auch einmal Verschalungen für genau auszuführende Zementarbeiten. Solche Sachen aus der letzten Vergangenheit fallen mir dazu ein. Ab und an einmal wie beschrieben ein paar Gewinde schneiden. Die Maschine dient also nicht nur reinen Hobbyzwecken.

          Ich besaß bisher eine günstige (200 €, soweit ich mich erinnere) TBM, bei der die Drehzahl durch Umlegen der Riemen eingestellt wurde. Der Tiefenanschlag wurde in Kunststoff geführt, das Teil brach schnell ab. Das Bohrfutter mit Spindelaufnahme MK2 fiel immer häufiger ohne erkennbaren und zu beseitigenden Grund heraus und ich überlegte die Anschaffung einer Optimum B23 Pro. Diese ist aber hier (ich lebe in Frankreich) nicht leicht zu beschaffen, zusammen mit den Frachtkosten wird das schon ausgesprochen teuer. Und da fiel mir die neue Bosch auf. Ich empfinde sie als ausgesprochen komfortabel, insbesondere, was die Reproduzierbarkeit der Bohrungen betrifft. Auf die letzte Stelle kommt es mir beim Rundlauf nicht an. Die Bohrtiefe lässt sich hervorragend einstellen, ebenso die Drehzahl. Beleuchtung und Laser scheinen durchaus etwas zu taugen, ein ordentlicher Maschinenschraubstock ist schnell montiert und wieder demontiert. Die Maschine hat ein für meine Zwecke voll ausreichendes Drehmoment. Also habe ich mich aus dem Bauch heraus zum Kauf entschlossen. Ich bin zwar auch nicht sicher, ob ich das ideale Gerät für mich gekauft habe, bin darauf aber meine persönliche Wette eingegangen: Wenn es schiefgeht, muss ich eben doch zu einer anderen Maschine greifen. Im Augenblick, bei neuer Maschine und nach ein paar Probebohrungen bin ich es jedenfalls vollauf zufrieden.

          Beste Grüße
          Stefan

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            Ich versuche schon seit ein paar Seiten dieses Threads den Sinn dieser Maschine zu verstehen. Ein paar einleuchtende Anwendungen gab es ja auch schon.
            Bei anderen wiederum wäre es eigentlich nicht so wichtig 100% winklig zu bohren.

            Aber jetzt steh ich voll auf dem Schlauch. Wie hilft mir eine Tischbohrmaschine beim abhängen einer Decke , oder bohrt die auch gleich Dübellöcher winklig mit ?
            Und wie kann ich eine genaue Schalung damit besser verbinden ??
            Bei einer ungenauen wärs ja eh sinnlos

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              Zitat von Stefan31470
              Ich bin neu hier und habe für leichte bis mittlere Bohrarbeiten eine TBM gesucht. Ich verstehe das richtig, ja ? Hier wird 13 Seiten lang pro und contra gepostet, aber nur ein einziger User besitzt die Maschine und kann sie aus eigenem Erleben beurteilen ? Allerdings unterscheidet sich dieses Forum darin durch nichts von anderen Foren, in denen ebenfalls jede Menge Spezialisten ihre "Expertenmeinung" abgeben.

              Nun, ich habe mir diese Maschine einmal gekauft und will zu Anfang einmal eine gewünschte Information liefern: Die Maschine dreht mit minimal (lt. Display) 200 RPM. Wenn ich mit einer Tischbohrmaschine Gewinde schneide (das sind vielleicht 10 oder wenig mehr pro Jahr) lasse ich sie ausgeschaltet, drehe das Bohrfutter von Hand und gebe ganz leichten Druck per Vorschubhebel. Funktioniert wunderbar, ist aber natürlich nicht im Sinne eines Industriemechanikers. Weshalb der sich allerdings überhaupt mit so einem Maschinchen befasst, ist mir ein Rätsel. Da sich das Vorschubrad auf der rechten Seite befindet, muss ich die Maschine bei diesem Einsatz von hinten bedienen.

              Ich selbst benötige die Maschine überwiegend für die unterschiedlichsten, aber gemäßigten Bohrungen in Weich- und Hartholz, Kunststoff, Aluminium, Messing, häufiger auch einmal in leichten Stahlprofilen. Zumeist ist gefordert, dass sie exakt winklig ausfallen. Für 20 mm Bohrungen in massivem Stahl oder gar in Edelstahl, möglichst Sacklöcher, oder 40 mm Bohrungen in Hartholz, tunlichst verbunden mit der Forderung nach Linkslauf ? den ich nie benötige ? hätte ich mir eine andere Maschine zugelegt. Für meine Zwecke jedoch rechne ich mit einer gut ausgestatteten und ausgesprochen komfortabel zu bedienenden Maschine.

              Bei den geschilderten Anwendungen sehe ich auch nicht die Vorteile des Pinolenvorschubs und habe eher geringe Befürchtungen, was ein stetig zunehmendes, seitliches Spiel betrifft. Den Rundlauf werde ich bei Gelegenheit einmal messen und nach nennenswerter Nutzung einmal kontrollieren.

              Gruß
              Stefan

              Hallo Stefan,
              willkommen hier!
              Mit großem Interesse habe ich deinen sehr guten weil sachlichen Bericht gelesen. Da ich nun bald testen darf, bin ich gespannt auf meine Erfahrungen.

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                Hallo HansJoachim,

                wenn man häufiger so kleine Projektchen macht wie die auf den Fotos dargestellten freut man sich halt, wenn man mit einer TBM ganz bequem, wie selbstverständlich und vor allem reproduzierbar (Winkel, Tiefe) Bohrungen einbringen kann. Mit den Schalungen meinte ich solche, bei denen es auf absolute Winkligkeit und auf den Millimeter ankommt. Die Pergola der Sommerküche ist eine Eigenkonstruktion, ebenso wie das Möbel an der Stirnseite. Die Tischplatten sind gegossen, einschließlich des Ausschnittes für das Kochfeld.

                Nein, für solche kleinen Arbeiten braucht man nicht zwingend eine TBM wie die PBD 40, sie erleichtert das Bastlerleben aber doch schon sehr, wie ich (na ja, Du vielleicht nicht, musst Du ja auch nicht) finde. Ich möchte deshalb Munze1 noch einmal ausdrücklich beipflichten: Natürlich geht alles auch anders, jeder kennt die Alternativen, aber persönlich nutze ich eine Maschine dann gern und oft, wenn sie rasch einsatzbereit ist und sie mir die Arbeit (und damit das Leben) so weit wie möglich vereinfacht: Schnelle Drehzahlvorwahl* einschl. Gang, zügige Bohrtiefeneinstellung*, rascher Bohrerwechsel, bequeme und genaue Positionierung des Werkstückes durch Laserkreuz, zuverlässiger und zügiger Spannmechanismus, gute Ausleuchtung der großen Fußplatte. * und reproduzierbare

                Beste Grüße
                Stefan

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                  Ich hänge hier einfach ein zweites Posting an, weil sonst keiner mehr durchblickt.

                  Die Duschtasse wurde auf den Millimeter genau in einen zementierten Rahmen eingelassen, der dann auch exakt die gemauerte Trennwand aufnehmen musste.

                  Das kommende Projekt ist ein abgehängter Kasten für die Deckenabzugshaube wie beispielhaft dargestellt.

                  Ich erspare es mir und Euch, alles im Detail zu erklären, denn ich lebe in Südfrankreich. Hier ist alles anders?, z.B. ist die Wärmedämmung innen an der Hauswand angebracht, die Decke besteht nur aus Rigips, darüber eine doppelte Balkenkonstruktion und darüber der nicht nutzbare Dachraum, der mit Glasfaser zugeblasen ist. Hervorragende Festigkeit besitzt Estrich, der mit Glasfaser armiert ist. Entsprechend macht man vieles anders als in Deutschland, arbeitet viel mit Leisten bis 100 x 100 mm.

                  Ich glaube nur, dass es für eine solche Maschine mindestens ebenso viele Anwendungen auch in Deutschland gibt. Dafür kann man sich die PBD 40 holen, eine Pinolenmaschine oder eine kompakte Bohrmaschine in einen Ständer spannen. Ich hoffe, ich bin aus den genannten Gründen erstmal gut bedient.

                  Beste Grüße
                  Stefan

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