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Diese Akkus zeichnen sich dadurch aus, dass sie zum einen jederzeit wieder aufgeladen werden können und zum anderen keinen regelmäßigen Lade / Entlade Zyklus benötigen. Dies ist möglich da es keinen Memory Effekt gibt. Gleichzeitig wird dadurch die Lebenserwartung gegenüber Nickel - Kathmium Batterien verlängert und die Selbstentladung ist geringer. Beim Entsorgen verursachen Li-Ionen Batterien zudem weniger Schäden dafür haben sie etwa 40% höhere Herstellungskosten.
Wer sich mehr über die Lithium-Ionen Technologie informieren möchte, dem kann ich folgende Webseite sehr empfehlen http://www.batteryuniversity.com/partone-5-german.htm oder natürlich auch bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator
Den Akkuschrauber bekommt man in einer Heimwerkertasche geliefert, die einige Stückerln spielt.
Sie hat ein handliches Format von 33 x 23 x 10 cm und wiegt knapp über 2 kg. Darin ist alles enthalten was zum Gerät gehört und dafür benötigt wird: Schrauber, 2 Akkus, Schnellladegerät, Bedienungsanleitung. Auf diese Weise ist alles immer sicher zusammen verstaut. Ich habe gleich einen Bitsatz dazugekauft, der ebenfalls leicht im Koffer Platz hat. Dieser hochwertige Bitsatz von Bahco mit 30 Einsätzen hat uns 20 Euro gekostet - er ist unverwüstlich und er enthält für alle erdenklichen Schrauben, Docks, Inbus, etc. einen Teil.
Den Halter in dem der Schrauber im Koffer befestigt ist kann man entnehmen (Klett) und sich an den Gürtel hängen. Angenehm ist auch der "Aktenfach" des Koffers - hier finden neben der Bedienungsanleitung auch Pläne, etc. Platz.
Als erstes müssen die Akkus erst einmal vollständig aufgeladen werden, da sie nur teilaufgeladen geliefert werden. Bei jenem, der sich im Gerät befindet muss man erst die Entriegelungstaste drücken um den Akku zu entnehmen. Am Ladegerät angesteckt, leuchtet zuerst eine rote Diode auf und später, wenn der Akku voll ist eine grüne. Dies dauert beim ersten Mal ca. 4 Stunden, dann nur mehr ca. 30.
Beim Einsetzen des geladenen Akkus in den Griff der Maschine sollte der Drehrichtungsschalter auf die Mitte gestellt sein (=Einschaltsperre)
Die Änderung der Drehrichtung erfolgt durch verschieben des Umschalters - bei gedrückten Ein/Ausschalter ist dies jedoch nicht möglich. Den Schalter immer bis zum Einrasten durchdrücken - Rechtslauf zum Eindrehen von Schrauben - Linkslauf zum Herausdrehen.
Den Schaubenbit kann man direkt in die Werkzeugaufnahme stecken, es sollten allerdings keine zweiseitigen Bits verwendet werden die länger als 25 mm sind.
Bein drücken des Ein/Aus Schalters am Griff leuchtet sofort die LED Lampe auf. Dies ist sehr hilfreich bei schlechten Lichtverhältnissen z.B. beim Möbelbau in der Schrankinnenseite. Beim Loslassen des Schalters kommt der Bohrer automatisch zum Stillstand und die Leuchte erlischt langsam. Gleichzeitig wird die Spindel arretiert, wodurch das Eindrehen von Schrauben auch bei entleertem Akku möglich wird, bzw. man das Gerät als Schraubendreher verwenden kann.
Das Drehmoment lässt sich durch einen Einstellring an der Spindel von 1 - 10 fixieren. 1 für kurze Schrauben / weiche Werkstoffe - 10 für lange Schrauben / harte Werkstoffe. Es macht Sinn durch ein paar praktische Versuche jenes Drehmoment zu ermitteln, bei dem die Schraube bündig in den Werkstoff gedreht werden kann.
Es gibt zudem eine Einstellung "max" mit welcher die Überrastkupplung deaktiviert wird. Dies ist vor allem beim Herausdrehen von Schrauben hilfreich.
Ein temperaturabhängiger Überlastungsschutz verhindert ein Überhitzen des Gerätes. Dies ist bei bestimmungsgemäßem Gebrauch allerdings nicht zu erwarten.