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Das Brandverhalten beschreibt die thermische Zersetzung von Holz und liefert Kriterien für die Verwendung von Holz unter brandschutztechnischner Berücksichtigung und für die Verwendung von Holz als Energieträger.
Bei der thermischen Zersetzung von Holz unterscheidet man folgenden Begriffe:
Beispiel: Eiche hat ihren Zündpunkt bei etwa 440°C, Tanne hingegen bei 340°C. Deshalb wäre Eiche als Bauholz wesentlich sicherer als Fichte.
sind vor allem die Rohdichte des Holzes und die chemische Zusammensetzung, die Holzfeuchte sowie die Beschaffenheit des Holzkörpers.
Für Holz als Baustoff sind die brandschutztechnischen Anforderungen in den baurechtlichen Vorschriften geregelt. Folgende Baustoffklassen kennzeichnen das Brandverhalten nach DIN 4102

Holz hat die Eigenschaft bei seiner thermischen Zersetzung, Kohle als isolierende Schutzschicht zu bilden. Bei einer Branddauer von Beispielsweise 30min. hat das Holz seine schützende Kohleschicht gebildet, bleibt die Temperatur unter der Kohleschicht unter 100°C, es bleibt also weitgehend die Festigkeit und Steifigkeit erhalten.
Diese Größe legt die Mindestdauer in Minuten fest, die ein Bauteil bestimmte Anforderungen (Druck-, Zug-, und Biegebeanspruchung) standhalten muss, wenn es einer thermischen Zersetzung ausgesetzt ist.
Nach diesen beiden Größen teilt man Baustoffe in sogenannte Feuerwiderstandsklassen ein:

F30 steht z.B: für Wände, Decken, Dächer und Träger, die minimal 30 Minuten den Durchgang des Feuers verhindern.
Auch hier gibt es einschlägige Normen die einzelne Bauteile, Holzarten, Holzwerkstoffe usw. bezüglich ihres Brandverhaltens und der Feuerwiderstandsdauer einordnen (ab DIN 4102-2)