Für die Baustelle wird Beton in verschiedene Klassen eingeteilt. Früher war dafür die DIN 1045 maßgebend. Durch diese wurde Beton meist mit B10, B15 oder B25 benannt.
Heute zählt die DIN 1045-1, in der Beton z.B. mit C16/20 oder 25/30 gekennzeichnet ist.
Die Angabe 25 oder 35 bezieht sich auf die Würfeldruckfestigkeit angegeben in N/mm².
Die Betonklassen alt und neu gegenübergestellt:
Weiter wird die Konsistenz mit angegeben.
So könnte nun eine Bestellung im Betonwerk lauten:
"Ich brauche 3m³ C20/25 KR ohne Verzögerer."
Nach neuer Norm (EN206) werden die Konsistenzen in die Klassen C0 bis C4, bzw. F1 bis F6 unterteilt.
Wobei F1 oder C0 steifem Beton entspricht (Randsteine setzen), F2 oder C2 entspricht plastischem Beton (Treppe). Dies setzt sich fort bis F6 (sehr fließfähig).
F oder C spezifiziert das Verfahren der Konsistenzmessung.
F steht für Ausbreitversuch, C für Verdichtungsversuch.
Ebenso sollte bei der Bestellung unbedingt die beabsichtigte Verwendung angegeben werden. Die Ansprechpartner im Betonwerk werden dann das entsprechende Material empfehlen.