Häufig vorkommender Baustoff im Hoch- und Tiefbau. Beton besteht aus Zement und Wasser (als Bindemittel) sowie aus Zuschlagstoffen (meist Sand, Kies oder Splitt). Beton wird in feuchtnassem Zustand in Verschalungen eingebracht, wo er trocknet und aushärtet. Beton zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit aus. Man unterteilt Beton in drei Festigkeitsklassen: Leichtbeton, Normalbeton und Schwerbeton.
Bis der Beton seine eigentliche Druckfestigkeit erreicht hat vergehen 28 Tage. Beton kann auch Unterwasser anbinden und aushärten. Um die Festigkeit von Beton zu Testen werden meist Probewürfel gefertigt die im Ingineurbüro oder Betonwerk untersucht werden.
Vor Ort wird Beton meist mit dem sogenannten Ausbreitmaß kontrolliert. So darf ein Beton mit der Bezeichnung KP (Konsistenz Plastisch) nur ein Ausbreitmaß haben von 35 - 41 cm
Für das Betonbohren und Betonschlagen benutzt der Heimwerker einen Bohrhammer. Eine Schlagbohrmaschine mit hoher Wattzahl ist nicht zu empfehlen, denn Betonbohren ist eine Frage der Einzelschlagenergie und nicht der Wattzahl! Wer besonders komfortabel arbeiten will, der achtet darauf, dass sein Bohrhammer mit einem pneumatischem Schlagwerk ausgestattet ist.