Die Beize (ein fester, flüssiger oder gasförmiger Stoff) verändert auf chemischen Weg die Oberfläche.
a. Holz wird farbstärker, ändert den Farbton, betont die Maserung
I Farbstoffbeizen: hier werden pulverförmige oder flüssige Farbpigmente
in einer geeigneten Lösung auf die Oberfläche aufgebracht und ziehen in das Holz
ein. Da mehr Farbe in die weicheren Teile des Holzes einzieht, erscheint die
Maserung hinterher als Negativ.
II chemisches Beizen: hier reagieren die Gerbstoffe im Holz mit dem Beizmittel. Da
diese Gerbstoffe stärker im härteren Holz enthalten sind, bleibt die Maserung als
Positivbild erhalten. Bei geeigneter Wahl des Beizmittels kann das Holz nicht nur
abgedunkelt, sondern auch in einer Vielzahl von Farbtönen gefärbt werden.
b. Leder wird in seinem Fasergefüge lockerer
c. Metall verliert unerwünschte Oberflächenschichten und bildet Schutz- und
Effektschichten oder dient zur Vorbereitung von Klebeverbindungen. Oft wird der
Vorgang mit Strom unterstützt (Elektrolyse).