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Wiedehopfhaue

Die Wiedehopfhaue ist ein Handwerkzeug aus dem Forstbetrieb. Damit wird die Einpflanzung von  Nadelholzsetzlingen den Forstarbeitern erleichtert. Die Wiedehopfhaue erhielt ihrenen Namen wegen ihrer Ähnlichkeit zu dem gleichnamigen Vogel. Sie besitzt zwei Schneiden die um 90° zueinander verdreht sind.

Es gibt zwei Arten davon: Wiedehopfhauen für leichte, lockere Böden mit einer kantigen Haublatt. Die zweite Variante besitzt ein ovales Blatt zur besseren Bearbeitung von festem Boden. Im eigenen Garten leistet diese Haue gute Dienste bei wurzel- und steinreichen Böden.

Bei beiden Arten der Wiedehopfhaue ist einer der beiden Schneiden ähnlich der einer Axt geformt. Damit wird von dem Arbeiter ein rechtwinkliger Spalt ins Erdreich gehauen, einen Setzling eingelegt und anschließend wird der Boden wieder festgetreten. Die Wiedehopfhaue ermöglicht mit diesem Axt ähnlichen Blatt auch die Entfernung von unerwünschtem Wurzelwerk. Als Griff dient wie bei einer Hacke ein länglicher Eschenstiel. Dieser ist jedoch wegen der kraftvollen Nutzung verstärkt- in Ähnlichkeit der Pickelgriffen.

 

 

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