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Wie man gegen feuchten Keller vorsorgt

Egal ob Neubau oder Altbau – überall können feuchte Keller gefunden werden. Sie riechen modrig und klamm. Die größte Gefahr bei erhöhter Luftfeuchtigkeit besteht vor allem in dem guten Klima für Schimmelpilze. Diese breiten sich rasant aus und können den Keller als Wohn- und Lagerfläche unbrauchbar machen. Doch mit den folgenden Tipps kann man dieser Gefahr gut vorsorgen. Wer weitere Tipps zum vorsorgenden Kellerbau benötigt, der kann sich hier informieren.

Richtiges Lüften schützt vor Kondenswasser

An heißen Sommertagen riecht der Keller besonders muffig, weswegen viele Hausbesitzer auf die Idee kommen, so richtig durchzulüften und sämtliche Türen den ganzen Tag offen zu lassen. Das ist falsch! Die so eindringende warme Luft trägt Wasser in den Keller hinein, was in der dortigen kühleren Luft nicht mehr gebunden werden kann. Dadurch kommt es zu Bildung von Kondenswasser. Diesen Vorgang kann man im Sommer auch beobachten, wenn man eine Flasche mit kaltem Wasser aus dem Kühlschrank herausholt. Aus diesem Grunde sollte man den Keller nur lüften, wenn die Umgebungstemperatur ca. 5° Celcius kühler ist.

Ausreichend Wärme im Keller halten

Der Bildung von Kondenswasser kann auch durch das Halten einer höheren Temperatur entgegengewirkt werden. Wohnkeller besitzen per se eine installierte Heizanlage, aber auch in Nutzkellern sollte man sich überlegen eine anzuschaffen. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Luft trocken gehalten werden kann, sondern sorgt dafür, dass der Fußboden im Erdgeschoss nicht so stark auskühlt.

Luftentfeuchter kann teure Schäden verhindern

Auch der Einsatz eines guten Luftentfeuchters kann Schäden durch Feuchtigkeit vorsorgen. Leistungsstarke Modelle reagieren auf Messwerte und schalten sich selbst ein, wenn die gemessene Luftfeuchtigkeit zu hoch wird, dadurch müssen sie nicht rund um die Uhr betrieben werden. Wichtig ist, dass man auf eine hochwertige Verarbeitung, einen leistungsstarken Motor sowie eine sichere Handhabung bei der Anschaffung achtet. Denn gerade günstige Geräte haben zu wenig Power, um den Keller trocken zu halten.

Kontrolle behalten: Luftfeuchtigkeit regelmäßig messen

Ein Weg den Überblick über die Situation im Keller zu behalten, besteht darin regelmäßig die Höhe der Luftfeuchtigkeit zu messen. Jeder Hausbesitzer sollte in ein Hygrometer investieren, mit dem er die Luftfeuchtigkeit kontrollieren kann, die nicht über 65 % liegen sollte. Nur wenn man dies stets im Blick hat, kann man schnell auf Änderungen im Raumklima reagieren. Denn subjektiv lässt sich oftmals nur schwer sagen, ab wann Maßnahmen zur Luftentfeuchtung angebracht sind und wann nicht. Schließlich sollte man noch bedenken, dass ein Raum auch zu trocken werden kann. Eine Mindestfeuchte von 45 % sollte nicht unterschritten werden.

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