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Werkzeuggrundausstattung/Eigenheimbau

Man ist nur so gut wie sein Werkzeug

Die Motivation am Arbeiten kann nichts so schnell verleiden, wie minderwertiges Werkzeug. Krumme Hämmer, schlecht verschweißte Maurerkellen oder klemmende Zangen sorgen neben schlechten Ergebnissen für nichts als Frustration, die dem Hausbauer die Arbeit schnell verleidet. Das vermeintlich billige Schnäppchen rächt sich dann schnell durch Verzögerungen auf der Baustelle.

Mit dem Hammer fängt es an

Der Zimmermannshammer ist das Universalwerkzeug für den Bauhandwerker. Er muss gut in der Hand liegen, schwer genug sein und muss auch harte Schläge einstecken können. Besonders hochwertige Hämmer haben einen Stiel aus Glasfaser-Material. Dieses federt gut zurück und dämpft die Schläge beim Nageln oder Entschalen gut ab. Wichtig ist auch ein Magnet an seiner Nagelführung. Damit erleichtert man sich das Vernageln von Schalungen erheblich. Ebenso muss der Stiel lang genug sein, um beim Herausziehen von Nägeln genügend Hebelkraft entwickeln zu können.

Das richtige Werkzeug zum Graben

Schaufeln sollten doppelt vorhanden sein: Eine Flach- und eine Rundschaufel. Die Flachschaufel eignet sich besonders zum Reinigen von glatten Böden, wie beispielsweise Rohbaudecken. Außerdem kann man mit einer Flachschaufel sehr gut Schaltafeln und Bretter von Zement- und Schmutzresten befreien. Für Grabarbeiten wie dem Ausheben von Streifenfundamenten oder Kanalgräben sind Rundschaufeln besser geeignet. Durch ihre Rundung graben sie sich besser in Erdreich ein. Zum Graben benötigt man aber außerdem eine Kreuzhacke. Dieses Werkzeug sollte nur im Fachmarkt gekauft werden. Löst sich die gusseiserne Spitze beim Auflockern des Erdreichs vom Stiel, besteht für alle umstehenden Personen Lebensgefahr. Darum bei der Kreuzhacke unbedingt auf Qualität achten. Für alle Grabarbeiten ist ebenfalls eine gute Schubkarre obligatorisch. Diese muss standsicher sein und ein ordentliches Volumen besitzen. Tipp: Ein Vollgummireifen erspart Arbeitsunterbrechungen, wenn man durch einen Nagel gefahren ist.

Elektrische Werkzeuge

Auf jede Baustelle gehören eine Mischmaschine und eine Kreissäge. Gerade die Kreissägen sind sehr gefährliche Maschinen, die keinesfalls von minderer Qualität angeschafft werden dürfen. Von einem Gebraucht- oder Schnäppchenkauf ist hier abgeraten, sondern nur neue Markengeräte mit der neuesten Sicherheitsausstattung sollte für den Hausbau in Frage kommen. Dies gilt vor allem für Laien und Leute, die ihr Haus selbst bauen möchten. Außerdem werden Bohrmaschine und Stemmhammer auf jeder Baustelle eingesetzt.

Werkzeuge im Ausbau

Im Haus können die meisten Werkzeuge weiter verwendet werden. Für Isoliermaterialien und Trockenbauplatten ist ein scharfes Messer hilfreich. Hier genügen vollkommen billige Teppichmesser. Eine lange Wasserwaage kann im Innenausbau gleich mehrere Funktionen übernehmen: Neben dem Ausnivellieren von Höhen und Fluchten kann man sie auch gut als Schnittschiene für Trockenbauplatten und Isoliermatten verwenden. Aber stets umsichtig mit ihr umgehen, eine Wasserwaage wird schnell krumm und wird dann unbrauchbar. Eine gute Auswahl an Basic-Werkzeugen für den Eigenheimbau findet sich beispielsweise auf Seton.de.

 

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