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Weichlöten

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Weichlöten (im Ggs. zum Hartlöten) ist das Verbinden von Kupfer, Messing, Zink oder Stahl (Eisen). Bei Buntmetallen reicht ein Lötdraht mit eingezogenem Flußmittel, wobei zu bemerken ist, daß sich handelsübliche Messingbleche mit dieser Methode nicht löten lassen, da sie aus MS63 (CuZn37) bestehen. Nur MS 58 (CuZn39) kann weichgelötet werden. (Natürlich wird industriell auch MS 63 weichgelötet, jedoch mit einem Flußmittel, das normalerweise in heimwerkerüblichen Mengen kaum zu bekommen ist.
Man benötigt einen Lötkolben, den es in unterschiedllichen Leistungsgrößen gibt. Gebräuchlich sind Werte von 15, 30, 100, 250W Anschlußleistung.
Für Dachrinnen (Zink) benötigt man einen Kolben, der mit Gas geheizt wird - billiger, als ein entsprechendes Elektrogerät (und wo, bitte, gibt es an Dachrinnen Steckdosen?). Außerdem erfordert Zink ein spezielles Flußmittel.  Man benötigt einen Salmiakstein, unm die Spitze des Kolbens zu reinigen. Gute Ergebnisse beim Löten leistet auch Schweineschmalz mit der dazugehörigen Speckschwarte, mit der man das Lotgut verstreichen kann. Vorsicht allerdings bei altem Zink, der besteht fast nur noch aus Zinkoxid, welches bei geringster Erwärmung wegbrennt (zerfällt, ohne offene Flamme).
Eisen (Stahl) wird vorher angeätzt mit Salzsäure, in der Zink gelöst wurde. Nach dem Löten gut abspülen mit einer Lauge (chemisch gesehen), damit die Oberfläche nicht rostet. Mit Farbe grundieren und möglichst auch lackieren. Verzinkter Stahl wird an der Lötstelle vom Zink befreit (o. g. »Lötwasser«) und dann gelötet. Auch spülen und überziehen.
Am häufigsten wird Weichlöten zum Verbinden elekrtischer Kontakte verwendet.
 


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