![]()
Inhaltsverzeichnis |

Wir hatten Euch im Forum um Eure besten und bewährtesten Tipps und Tricks zum Thema Heimwerken, Basteln, Dekorieren, Auto und Haushalt gebeten, und Ihr habt uns einen Riesenschatz an kleinen und großen Kniffen und Ideen präsentiert, die wir hier für Euch nach Themen sortiert haben.
Beim Bohren größerer Löcher erstmal mit kleinerem Bohrer vorbohren. Evtl. beim Bohren mit Klebeband arbeiten, damit nix ausfranst.
In schon vorhandene Löcher mit einem Forstnerbohren bohren: Ein altes Brett nehmen, mit dem entsprechenden Forstnerbohrer ein Loch durchbohren und es anschließend als Schablone benutzen.
Löcher durch Putz bohren: Um das Ausbrechen des Putzes zu vermeiden, kann man ein dünnes Brett auf die Stelle legen und durch dieses und die Wand bohren. Das Brettchen verhindert, dass der Putz rieselt und das Loch "ausfranst".
Wenn die Bohrlöcher nicht zu tief werden dürfen oder alle die gleiche Tiefe haben sollen, wickeln wir in Höhe der Bohrtiefe an dieser Stelle Kreppband um den Bohrer.
Damit der Bohrer beim Bohren in Fliesen nicht wandert, vorher die Glasur an der Bohrstelle leicht ankörnen. Durch die nun unebene Stelle in der Glasur bleibt der Bohrer, wo er ist und rutscht nicht ab.
Mit Klebeband (am besten Malerkrepp) beklebe ich immer das angezeichnete Loch auf Fliesen. Dadurch sieht man immer noch die Markierung, aber das Bohren (bitte ohne "Schlag") durch das Klebeband verhindert das Platzen der Fliese und das Abrutschen des Bohrers.
Metallbohrungen immer mit einen Senker entgraten. Das verhindert Verletzungen und eine Lockerung der angezogenen Schrauben.
Forstnerb
ohrer mit alter Nagelfeile entgraten (diamantbeschichtet), Grat und scharfe Kanten abfeilen.
An der Wand: Briefkuvert oder Kaffee-Filtertüte mit etwas Klebeband (z.B. Krebband) drunterkleben
An der Decke: Tennisball halbieren und umstülpen, dann Loch reinbohren und über den Bohrer stecken. Der Filz innen verhindert den Abflug des Bohrmehls
Für die Bohrungen für Unterputzdosen habe ich mir aus starker Pappe eine Schablone gebastelt. Die Oberkante habe ich etwa 2 cm abgewinkelt zur Auflage für die kleine Wasserwaage.
Die Löcher habe ich erst ermittelt. (4 Dosen zusammen gesteckt, im gleichen Abstand zur oberen Kante fixiert und angezeichnet, den Mittelpunkt ermittelt und kleine Löcher gebohrt zum Anzeichnen an der Wand).
So kann ich exakt alle Dosen (mal 1, mal 2 mal...4) mittels Dosenbohrer ausbohren. Die Mittelstege sind leicht mit einem Hammer zu entfernen. Die Steckdosen sind immer gerade.
Wenn Dübel nicht in der Wand halten wollen, dann fülle ich das Bohrloch mit Heißkleber und drücke den Dübel rein. Nach dem Erkalten kommt die Schraube in den Dübel, und alles hält.
Schnellzement kann auch mit einer ausgedienten Sahnespritze aufgezogen werden, um ihn z
ur besseren Festigkeit in Bohrlöcher einzuspritzen. Spritze danach gut auswaschen.
Man kann auch eine Kartuschenspritze mit weißem Acryl nehmen und damit die Dübel- bzw. Bohrlöcher verschließen. Geht ebenfalls sehr gut, und man kann anschließend darüberstreichen.
Ein Dübelloch wird in einer weichen Wand schnell mal größer als notwendig. Der vorgesehene Dübel hält dann nicht und der nächst größere passt auch nicht. Oder der Dübel wird in der Wand einfach nicht fest. Hier sind Streichhölzer oder Zahnstocher natürlich der Klassiker.
Ich habe aber in einer Lehmputz-Wand hiermit leider keinen Erfolg gehabt, also musste eine neue Idee her. Die Lösung ist ganz einfach: Das Bohrloch wird mit Heißkleber aufgefüllt und der Dübel in den weichen Heißkleber gedrückt. So werden alle Ritzen, Lücken und Hohlräume mit dem Kleber ausgefüllt und der Dübel sitzt fest im Loch. Bei der Lehmputz-Wand hat zunächst nichts gehalten. Nach Anwenden dieses Tricks hielt der Dübel sogar eine Garderobe mit vielen Jacken und Mänteln, ohne sich wieder zu lösen.
Ich kaschiere sichtbare Bohrlöcher in Holz gern mit einer Mischung aus Bohrspänen und Holzleim: Späne aufsammeln, mit Leim vermischen und in die Vertiefung drücken, nachglätten, trocknen lassen: Fertig! Durch die Farbgleiche fallen Bohrlöcher oder kleine "Kinken" so kaum mehr auf.
