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Tacker Rat von Experten

Tacker

Tacker: Der Tacker ist ein Werkzeug, das zum Eintreiben ... 1-2-do WissenDer Tacker ist ein Werkzeug, das zum Eintreiben von Befestigungsmitteln wie Nägeln, Stiften und Klammern bestimmt ist. Es wird üblicherweise, je nach Befestigungsmittel, als Nagler, Tacker oder Klammergerät bezeichnet. Tacker werden mit Strom, mit manueller Betätigung oder mit Druckluft betrieben.
Der elektrische Tacker ersetzt den üblichen Handhammer. Das elektromagnetische Schlagwerk kann bis zu 30 Einzelschläge in der Minute ausführen, wobei die eingebaute Elektronik die stufenlose Schlagkraftsteuerung ermöglicht. Es können eine oder zwei Klammern gleichzeitig eingetrieben werden, wobei sich grundsätzlich der Schlag nur auslösen lässt, wenn die Tackernase auf das Material gedrückt wird. Es gibt Tacker, die die gewohnten U-förmigen Klammern verwenden und Tacker, die Nägel oder Stifte verwenden.

 

Welche Werkstoffe können getackert werden? Tacker: Der Tacker ist ein Werkzeug, das zum Eintreiben ... 1-2-do Wissen

Holz und Holzwerkstoffe können getackert werden, wenn das Holz nicht zu hart ist. Auf Äste ist zu achten, weil sie meist sehr hart sind. Naturhölzer und Sperrhölzer sind besser zu tackern, weil die Fasern eine zusätzliche Klemmkraft ausüben. Andere Holzwerkstoffe mit lockerem Gefüge, wie z. B. Spanplatten, sind nur mit geharzten Klammern einigermaßen gut zu tackern. 

 

Welche Werkstoffe können nicht getackert werden? 

Alle harten Werkstoffe wie beispielsweise Metalle, Steinwerkstoffe, Glas und harte Kunststoffe. 

 

Verbindungsmittel für Tacker 

Tackernägel

Tackernägel haben einen viereckigen Querschnitt mit angestauchtem Kopf. Sie sind in Streifen aneinandergefügt, um sie magazinfähig zu machen. Es gibt sie in unterschiedlichen Längen. 

 

Tackerklammern Tacker: Der Tacker ist ein Werkzeug, das zum Eintreiben ... 1-2-do Wissen

Tackerklammern gleichen den Heftklammern für Papier, sind aber wesentlich stärker dimensioniert. Sie haben einen viereckigen Querschnitt und eine rechteckige U-Form. Abgesehen von den unterschiedlichen Abmessungen gibt es sie in den folgenden Ausführungen: 

  • ungeharzte Klammern 
  • geharzte Klammern 
  • Klammern mit angeschrägten Spitzen („D“-Spitzen) 
 

Ungeharzte Klammern

Ungeharzte Klammern brauchen nur geringe Einschlagkräfte. Man verwendet sie dort, wo nur geringe Haltekräfte benötigt werden. Beispiel: Stoffbezüge auf Holz

 

Geharzte Klammern

Geharzte Klammern sind am Schaft mit einem Klebeharz beschichtet. Beim Einschlagen in das Werkstück erhitzt sich das Klebeharz örtlich durch die Reibung und wirkt wie ein Schmelzkleber, wodurch die Klammer besser im Werkstück haftet. Verwendung dort wo große Haltekräfte benötigt werden oder sehr kleine Klammern verwendet werden sollen. Beispiel: Befestigen von Holzvertäfelungen, Nut- und Federbretter an Deckenkonstruktionen. 

 

Klammern mit gegensinnig schräg angespitzten Enden

Klammern mit gegensinnig schräg angespitzten Endenspreizen sich beim Einschlagen im Werkstoff auf und verstärken dadurch erheblich die Haltekraft. Verwendung dort, wo große Haltekräfte benötigt werden oder sehr kleine Klammern verwendet werden sollen. 

 

Leerschlagsperre 

Weil beim Auslösen des Tackers die Klammern weggeschleudert werden könnten, besitzen Bosch-Tacker eine „Push & Release“ genannte Leerschlagsperre. Der Schlag kann nur ausgelöst werden, wenn der Tacker fest auf das Werkstück aufgesetzt wird.

 

Weblinks 


Projekte

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