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Strom sparen

Hilfe beim Strom sparen

Strom sparen 1-2-do Wissen

 

In den vergangenen Jahren ist es immer wieder vorgekommen, dass Verbrauchern der Strom zeitweise abgedreht wurde, da sie ihre Rechnungen vorerst nicht bezahlen konnten. Der Strom wird durch die EEG-Umlage immer teurer, die Rechnungen steigen. Es ist daher wichtig, dass man weiß, wie man mit einfachen Mitteln Strom sparen kann.

 

Mehrfachstecker nachts abschalten

Zum einen sollte man möglichst viele Geräte mit abschaltbaren Mehrfachsteckern ausstatten; zumindest in der Nacht kann man sie dann komplett vom Stromnetz nehmen. Auch wenn das Gerät scheinbar nicht läuft, würde es sonst Nacht für Nacht Strom verbrauchen. Zwar sind dies nur wenige Euro, durch die Vielzahl der Geräte kommt hier pro Jahr jedoch eine relativ hohe Summe zusammen, die sich leicht vermeiden lässt. Möchte man hingegen vom Nachtstrom profieren, den einige Versorger relativ günstig anbieten, und ihn speichern, muss man einen zusätzlichen Zähler für Nachtstrom installieren.

Stromfresser durch Messgeräte entlarven

Es gibt in vielen Haushalten „Stromfresser“, über die sich die Verbraucher oft aber nicht bewusst sind. Häufig sind dies alte Kühlschränke, Öfen oder Gefriertruhen, aber auch ein Hochleistungscomputer kann relativ viel Strom verbrauchen, der zu vermeiden ist, wenn man lediglich ein paar E-Mails damit schreiben möchte. Um den Verbrauch zu überprüfen, kann man sich an die örtliche Verbraucherzentrale wenden, die Messgeräte gegen eine Gebühr ausleiht. So kann man jedes einzelne Produkt anschließen und überprüfen, ob sich die Anschaffung eines neuen lohnen würde. Besonders, wenn Kühlschrank oder Ofen bereits 20 Jahre oder älter sind, hat sich der Kauf nach wenigen Jahren amortisiert.

Stromsparhelfer in Anspruch nehmen

Ist man sich generell unsicher, wie man im eigenen Wohnraum Strom sparen kann, kann man einen Stromsparhelfer engagieren, die vom Caritasverband und den örtlichen Energieagenturen finanziert werden. Dieses Angebot ist allerdings nur dann kostenlos, wenn man nur wenig Geld monatlich zur Verfügung hat, also Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Ähnliches bezieht.

In diesen Fällen kommen die Stromsparhelfer nach Hause und schauen sich die Situation vor Ort an. Sie geben dem Verbraucher erste Hilfen an die Hand und erstellen einen Plan. Außerdem bekommt man von den Stromsparhelfern eine Art Grundausstattung im Wert von ungefähr 70 Euro, damit man mit dem Sparen sofort beginnen kann. Stromsparlampen, Zeitschaltuhren oder Wasser sparende Duschköpfe werden unter anderem verteilt, die man sich sonst von seinem geringen Einkommen kaum leisten könnte.

Text: http://www.strompreisevergleichen.org/nachtstrom/; Bildquelle: flickr.com @ Maik Meid (CC BY-ND 2.0)


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