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Steingarten, allgemein

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Der Steingarten, bestehend aus Steinen und Kies, beherbergt Pflanzen aus der Gebirgsflora, also trockenheitsresistente Pflanzen. Solche Pflanzen sind häufig:

  • Grasnelke (Armeria caespitosa)
  • kleinbleibende Narzissenarten wie etwa die, Engelstränen-Narzisse, Alpenveilchen-Narzisse oder die Reifrock-Narzisse
  • diverse Thymianarten
  • viele kleinere Glockenblumenarten (Campanula) wie etwa die Karpaten-Glockenblume
  • Nelkenarten wie Alpennelke (Dianthus alpinus), Dianthus neglectus oder Dianthus freynii
    • Schleifenblumen (Iberis)
  • Viele Steinbrecharten (Saxifragia)
  • Von den Fuchsien sind nur wenige Arten winterhart


Ein idealer Steingarten zeichnet sich durch eine gute Bewässerung aus und sollte auf einem leichten Abhang stehen. Er dominiert von großen Steinen und Kies- oder Steinschotter. Die bevorzugte Lage eines Steingartens sollte Richtung Süden sein. Damit bietet er die idealen Wachstumsbedingungen für Steingarten-, beziehungsweise Alpenpflanzen.
Der Geröllgarten bzw. das Kiesbeet sind Sonderformen des Steingartens und beherbergen vor allem Pflanzen die von Natur aus steinigen und trockenen Boden mögen. Ideal für diejenigen, die mit Gießarbeiten weniger Zeit haben.

Bevor man einen Steingarten anlegen möchte, sollte man sich für ein Pflanzenangebot entscheiden, was man im Steingarten pflanzen möchte und welches Platzangebot im Garten zur Verfügung steht.


Ideal für ein Platzangebot wären etwa 10-15 qm und südliche Hanglage. So einen Steingarten kann man dann auch mit großen Pflanzen wie die Zwergginster oder niedrigen Kiefern ansetzen. Auf der anderen Seite sind kleinere Steingärten am Rand einer Terrasse oder an Wegerändern bis 2 Meter Breite sehr wirkungsvoll und schön.


Wie auch immer man seinen Steingarten gestalten möchte, man sollte keine verschiedenen Gesteinsarten und Gesteinsformen verwenden. Die Größe der Steine sollten möglichst gleich groß sein, dies ergibt ein schöneres Bild. Egal ob eckige oder runde Steine verwendet werden, es richtet sich letztendlich danach, wie die Pflanzen anwurzeln möchten oder ob im Steingarten ein Bachlauf integriert werden soll. Für Letzteres sind runde Steine besser geeignet.


Wer seine Steine phantasievoll bunt mischt und nicht einen neben den anderen platziert, erhält einen kurzweiligen Steingarten, an dem er viel Freude haben wird. Die Steine sollen sich natürlich auch überdecken. Kleine Höhlen oder Hänge kann man mit Bodendeckern bepflanzen die dort ihren idealen Platz finden. Eine weitere interessante Form ist der Kräutergarten als Steingarten. Sie zeigen gerne ihre Anpassung an kurze Sommerzeiten und austrocknende Winde.

Zwischen diesen Extremen gibt es eine große Bandbreite unterschiedlichster Steingartenpflanzen für Hügelbeete, Pflaster, einen Wall oder auch kleine Topfgärten.

Eine humusreiche Muttererde die zwischen den Steinen vorhanden sein soll spendiert den blühenden Stauden und Blumen wichtige Nährstoffe.

Pflanzenschalen, Vogeltränken oder Gartenschmuck runden das Bild eines schön angelegten Steingarten je nach Geschmack ab.

Auf jeden Fall sollte man sich von seinem Plan, einen Steingarten anzulegen, nicht abbringen lassen, die Nachbarn werden auf jeden Fall kurze Zeit später die gleiche Idee haben.
 


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