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Sperrholz

Durch Dämpfen und Kochen erweichte Baumstämme werden mit einem Messer in dünne (1- 3 mm) Holzblätter geschnitten. Nach Trocknen werden diese dünnen Platten in Schichten (3, 5, . 11..) im rechten Winkel versetzt bei hohem Druck und einer Temperatur von bis zu 160 C zu Tafeln verleimt ("Ildefonsoquerschnitt"). Gängige Hölzer, die verarbeitet werden sind z.B. Pappel (weich) oder Buche (hart).
Übliche Stärken: 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 15, ... mm.




Qualitätsstufen und deren Beschreibung

A: Sperrholz, völlig astfrei in den Decklagen, geringe Farbeinläufe möglich, hell.
A gebleicht: Sperrholz, gebleicht und völlig astfrei in den Decklagen, keine Farbeinläufe, sehr hell.
AB: Sperrholz, astfrei in ihren Decklagen, Farbeinläufe sind möglich, hell. Wenige gesunde verwachsene Äste sind möglich, aber doch eher selten.
B: Sperrholz mit kleinen nicht ausgefallenen und fest verwachsenen Ästen, Farbeinläufe sind möglich. Astlöcher bis zu 8mm möglich, Kittstellen erlaubt.
BB: Sperrholz mit Ästen, auch ausgefallene oder gespachtelte Äste sowie Farbeinläufen und kleinen Rissen in den Decklagen möglich. Astlöcher bis 15mm möglich, Kittstellen erlaubt.
C: Sperrholz mit Ästen, ausgefallene Äste sowie Risse und alle natürlichen Fehler, auch nichtgespachtelte Holzfehler oder Fehlstellen in den Decklagen.
So zum Beispiel lautet die Qualitätsbezeichnung A/BB: Vorderseite völlig astfrei, hell. Rückseite: kleine nicht ausgefallene Äste möglich, Farbeinläufe, Kittstellen möglich


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