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Schwenkgrill

Der Schwenkgrill
Im Gegensatz zu Grillstellen, welche selten geeignet sind, um mit Holzscheiten zu grillen, ist der Schwenkgrill geradezu ideal dafür.
Ein Schwenkgrill besteht aus einem Grillrost, welcher an einem Seil oder einer Kette befestigt ist, und freibeweglich über dem Feuer hängt.
Das Standteil gibt es in vielen verschiedenen Formen und Größen, als Dreibein, als geschwungener Auslegearm, als Galgen usw.
Es gibt natürlich auch bei diesem Grill stationäre und mobile Varianten, wobei das klassische Dreibein wohl die verbreiteteste Version hier ist.

Das Holz zum Grillen
Holz gibt beim Grillen nicht nur die benötigte Hitze ab, sondern es bereichert das Grillgut auch mit besonderen Geschmacksstoffen, welche aber nicht so intensiv hervortreten wie zB beim Räuchern mit Holzspänen.
Zum Grillen sind folgende Holzarten hervorragend geeignet: Buche, Eiche, Hickory, Apfel und andere Obsthölzer, ungeeignet sind harzige Hölzer wie Fichte und Tanne.

Die Herausforderung beim Grillen mit dem Schwenkgrill
Da ein Holzfeuer sich anders verhält als Holzkohlefeuer ist der Grillmeister hier besonders gefordert.
Anfangs ist ein Holzfeuer ebenso heiß wie bei Holzkohle, jedoch verliert es danach schneller an Wärme. Durch wiederholtes regulieren des Abstandes der Grillfläche zum Feuer, wird hier die Wärmeeinwirkung auf das Grillgut gesteuert. Durch das Grillen auf offener Flamme, wird das Grillgut außen Knuspriger als bei Holzkohle, bleibt im Innern aber trotzdem schön Saftig.

Schwenkgrill: Der Schwenkgrill Im Gegensatz zu Grillstellen, ... 1-2-do Wissen

Das Bild zeigt einen Schwenkgrill in Galgenform



Als kleine Bauhilfe für den Nachbau folgende Skizze:
Schwenkgrill 1-2-do Wissen


Das Grundgestell besteht aus 2 Stahlrohren, wobei das innere Rohr vom Durchmesser in das äußere Rohr passen muss und es sollten noch ca 4-5 Millimeter Luft bleiben.
Nun werden unten in das äußere Rohr 2 Löcher, um 180° versetzt, durchgehend gebohrt und es werden 2 Armierungseisen durch die Löcher geschoben. Die Maße werden hierbei so gewählt, dass alles in einem handelsüblichen Wassereimer verschwindet.
Dann wird das Gestell in den Wassereimer mittig gestellt und er Wassereimer mit Beton aufgefüllt. Ist das ganze nach 2-3 Tagen ausgetrocknet, kann der Sockel an der gewünschten Stelle aufrecht stehend eingegraben werden. 


Das Oberteil ist nun ein wenig mehr Arbeit. Zuerst werden von dem oberen Rohr  Ausschnitte für die Umlenkrollen gemacht. Hier sollte der Ausschnitt so etwa 5-10 Millimeter Größer sein, als die Breite der Umlenkrolle. Danach werden die Löcher für die Achsen (Schraube) gebohrt. und die Umlenkrollen montiert.
Nun Schweißt man das obere Rohr im 90° Winkel an das Innere und danach die Stabilisierungsstrebe dazwischen.
Ist dies erfolgt, kann der "Galgen" nun in das äußere Rohr geschoben werden, etwas Schmier- oder Kugellagerfett erleichtert das Einschieben und auch das spätere Drehen.
Damit der Galgen nun bei Pendelbewegungen nicht hin und her wackelt, bohrt man durch das äußere und innere Rohr nun ein Loch, durch welches man eine Arretierung ( zB lange Schraube mit Holzgriff) stecken kann und somit den Grill fixiert.
Um das Oberteil einfacher drehen zu können, bohrt man noch weiter oben ein Loch für den Drehgriff und befestigt diesen.
Nun befestigt man noch auf der von der Feuerstelle abgewandten Seite einen Haken um das Seil oder die Kette einhängen zu können.


Damit der Grillrost schön drehbar wird nimmt man die Achse eines alten Fahrrades, befestigt das Seil an der Achse und die Kette des Grillrostes am anderen drehbaren Teil
der Achse. Mit Hilfe eines Festen Drahtes, kann man nun das Seil/ die Kette über die Umlenkrollen durch das obere Rohr schieben und einhaken.
Noch ein Feuer darunter entzünden und schon kann das Grillen beginnen.


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