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Schutzhelm

Nun... man könnte sich jetzt fragen was ein Wissensartikel über Schutzhelm in einem Heimwerkerforum zu suchen hat. Bei Arbeiten mit der Dekupiersäge oder das Bohren eines Loches in eine Wand erfordert natürlich keinen Schutzhelm.

Doch wie schaut es aus bei Gartenarbeiten, z. Bsp. das Zurückschneiden von dickeren Ästen an Bäumen oder der Aufbau einer Gartenlaube. Auch Arbeiten an der Aussenfassade eines Hauses an der ein Gerüst aufgebaut ist. Wie schnell kann es passieren, dass ein loses Teil herunterfällt und auf dem Kopf landet. Die Platzwunde hätte mit einem Schutzhelm vermieden werden können. Aber wer schützt sich denn nun wirkich bei solchen Heimwerker- / oder Gartenarbeiten?

Auf einer Baustelle oder in der Industrie hat der Schutzhelm bereits seine Akzeptanz gewonnen, schon alleine auf Grund der gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz.

Mittlerweile bestehen die Schutzhelme zum Glück aus Duroplaste bzw. Thermoplaste und haben die in der Vergangehheit aus Alluminium oder anderen Metalle verwendeten schweren Schutzhelme abgelöst.


Je nach Verwendungszweck und Einfluss der Witterung haben die Kunststoffhelme nur eine beschränkte Haltbarkeit. Schutzhelme aus Thermoplaste müssen spätestens nach 4 Jahren ausgesondert werden. Diese Kunststoffe altern schnell und der Schutzhelm versprödet. Eine fast doppelt so lange Haltbarkeit haben Schutzhelme aus Duroplaste.

Die Innenschale des Schutzhelmes ist mit ein wesentlicher Bestandteil zum Schutz des Kopfes. Sie besteht z. Bsp. aus Leder oder Schaumstoff, welcher auf dem Kopf ruht. Mit verstellbaren Bändern kann die Innenschale entsprechend der Kopfform angepasst werden und verteilt dann die einwirkende Kraft des Helmgewichtes bzw. die auf den Schutzhelm einwirkende Kraft.

Schutzhelme haben unterschiedliche Formen, manche mit breitem Rand, andere mit Belüftungsöffnungen.


In Europa ist der Arbeitsschutzhelm nach Norm EN 397 genormt.



Da an vielen Helmen noch Zubehörteile befestigt werden können muss darauf geachtet werden, dass das vom Hersteller maximale Gewicht nicht überschritten wird. Zubehörteile für Schutzhelme können z. Bsp. ein am Helm befestigter Gesichtsschutz oder Gehörschutz sein. Bei der Feuerwehr ist an dem Schutzhelm oft ein Nackenschutz gegen Nässe oder herumfliegenden Funken bei einem Brand befestigt. Höhlenforscher, Kanalarbeiter oder Tief- / Bergbauer befestigen an ihren Schutzhelmen Taschenlampen.

Schutzhelme, die allerdings besonders geprüft werden müssen, können auch für Spezialanwendungen getragen werden, wie z. Bsp. bei:

  • einem Einsatz mit sehr niedrigen oder hohen Temperaturen zw. –30 °C und 150 °C
  • einer Gefährdung durch unbeabsichtigten Kontakt mit Wechselspannungen
  • oder einer Gefährdung durch Spritzer von geschmolzenem Stoffen bzw. heißen Flüssigkeiten



Schutzhelme können in verschiedenen Farben erworben werden, sei es um mit Signalfarben auf sich aufmerksam zu machen (Rettungsdienst, Feuerwehr, usw.), oder bei großen Baustellen Funktionen und Tätigkeiten anzuzeigen (Maurer, Bauleiter, Architekt, usw.).
 


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