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Schutzgas

Unter der Bezeichnung Schutzgase versteht man im Regelfall Gase die kontrolliert in eine Atmoshäre eingebracht werden um einen Gegenstand vor Oxidation durch Sauerstoff zu schützen.
Schutzgase werden, neben einigen Anwendungen in der Nahrungsmittelindustrie, bei allen metallischen Schweißverfahren benutzt da das Schmelzbad unter Sauerstoff zu starker Oxidation neigt. Dabei werden eine ganze Reihe von Gasen als Schutzgas verwendet.


Man unterscheidet zwischen inerten und aktiven Schutzgasen.
Inerte Gase sind z. B. Argon, Helium oder Stickstoff (Sie verursachen keine Reaktion)
Aktive Gase sind z. B. Kohlendioxid und Sauerstoff oder Wasserstoff (Sie verursachen eine Reaktion und werden bei bestimmten Schweißprozessen benötigt)


Schutzgase werden häufig in Mischungen und selten als einzelnes Gas verwendet. Dabei gibt es auch regionale Unterschiede je nach Gasvorkommen. Während in den USA viel mit Helium geschweißt wird so wäre das bei uns eine recht kostspielige Angelegenheit.


Das Schutzgas sollte grundsätzlich auf den Schweißprozess abgestimmt werden. Im Bereich der üblichen Baustähle werden meist Mischungen aus Argon und Kohlendioxid verwendet.


Für das verschweißen höherwertiger Stahlsorten kann die Wahl des Schutzgases die Qualität der Schweißnaht ebenso beeinflussen wie der gewählte Schweißzusatzwerkstoff. Das Gas sollte so dosiert werden:
pro 0,1mm Drahtdurchmesser 1 Liter Schutzgas. Zum Beispiel bei Drahtdurchmesser 0,8mm 8 Liter Gas.


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