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Schraubfall - weicher und harter

Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Schraubfall:

Weicher Schraubfall
Der weiche Schraubfall liegt vor, wenn das direkt unter dem Schraubenkopf (oder der Mutter) liegende Material (meistens Holz) nachgibt; wenn die Schraube also nach Anliegen des Schraubenkopfes weiter eingedreht wird und die Schraube durch dieses Weiterdrehen in das Material hineingezogen wird. Wird nach dem Aufsitzen des Schraubenkopfes weiter ein Drehmoment eingebracht, dann zieht sich die Schraube tiefer in das Holz hinein. Hieraus folgt, dass bei einem weichen Schraubfall die Einschraubtiefe begrenzt werden muss. Am Besipiel einer Holzschraube mit Senkkopf ergibt sich daraus ein typischer Drehmomentverlauf.

Harter Schraubfall

Der harte Schraubfall liegt vor, wenn wenn das direkt unter dem Schraubenkopf (oder der Mutter) liegende Material nicht nachgibt, auch wenn weiter ein Drehmoment auf die Schraube einwirkt. Der typisch harte Schraubfall ist das Eindrehen einer Schraube mit Metallgewinde. Wird nach Aufsitzen des Schraubenkopfes weiter ein Drehmoment eingebracht, dann kann sich die Schraube nicht weiter in das Metall hineinziehen. Wenn das Drehmoment hoch genug ist und weiterhin einwirkt, wird die Schraube abreißen. Hieraus folgt, dass bei einem harten Schraubfall das Drehmoment begrenzt werden muss. Am Beispiel einer Maschinenschraube in Metall ergibt sich ein typischer Drehmomentverlauf.

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