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Schmutzwasserentsorgung

Lange Zeit waren die Ableitung von Abwässern und die Beseitigung von Unrat völlig ungeklärt. Schlecht gepflasterte Rinnsteine in den Gassen der Städte übernahmen den Transport des Abwassers. Wegen des ungenügenden Gefälles stellten diese Rinnsteine oder Rinngräben gefährliche Fäulnisherde dar. Das Abwasser versickerte nicht selten direkt in den Untergrund und verunreinigte des Grundwassers, was die Ausbreitung von Krankheiten beförderte. Selbst Rinnsteinspülungen und die direkte Ableitung in die Flüsse schafften keine Lösungen. Auf dem Lande entsorgte man das Abwasser sowieso direkt in die Landschaft oder in fließende Gewässer. Im nicht weit entfernten Berlin, wo die Zustände der Abwasserentsorgung um die Mitte des 19. Jahrhunderts sich dramatisch zugespitzt hatten, begannen 1873 auf Initiative des Arztes Rudolf Virchow und des Baurats James Hobrecht die Arbeiten an einer umfassenden Kanalisation mit anschließender Verrieselung auf stadteigenen Flächen vor den Toren der Metropole. 1876 ging das erste Radialsystem in Betrieb.

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