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Renovierungsarbeiten - Vorbereitung

Kleine Renovierungsarbeiten im eigenen Zuhause: Diese Vorbereitungen sollten Sie treffen

Renovierungsarbeiten - Vorbereitung 1-2-do Wissen

Irgendwann ist es soweit – die Wohnung verlangt nach Renovierungsarbeiten. Steht sie sowieso gerade leer, weil es sich zum Beispiel um eine Mietwohnung mit wechselnden Bewohnern handelt, so ist das für den Vermieter zumeist eine unkomplizierte Angelegenheit. Anders sieht das jedoch dann aus, wenn in den vier Wänden, die es zu sanieren gilt, gewohnt und gelebt wird. Der ganze Prozess ist mit einer Menge Aufwand und Planung verbunden. Wird etwas vergessen, kann das schnell zu Beschädigungen, Verschmutzungen und einer Menge Ärger führen. Das alles jedoch ist vermeidbar. Wenn trotz laufender Arbeiten in und an den eigenen vier Wänden der Alltag weiterhin funktionieren soll, muss laut Berlin Online vorgesorgt werden. Gut geplant lassen sich die anfallenden Arbeiten außerdem wesentlich schneller erledigen, sodass in naher Zukunft schon wieder Ruhe und Ordnung einkehrt. Dann erstrahlt nicht nur die Wohnung in neuem Glanz, sondern auch ihre Bewohner. Sie nämlich finden sich mit möglichst wenigen Komplikationen in einem gewohnten, jedoch reparierten und aufgewerteten Umfeld wieder.

Unabhängig davon, ob selbst Hand angelegt wird oder aber fachkundige Hilfe in Anspruch genommen wird, sollten Sie Vorbereitungen treffen. Diese gestalten sich folgendermaßen:

  • Auflistung aller Renovierungsarbeiten

Was genau ist denn eigentlich zu renovieren? Vorab ist es durchaus hilfreich, wenn Sie sich eine Liste machen. Eine gesonderte Sortierung müssen Sie hierbei nicht vornehmen, denn diese Aufzählung dient allein ihrer Übersicht und der Einschätzung des entstehenden Aufwands und der zu erwartenden Kosten für Material und Personal. Eine entsprechende Liste kann wie folgt aussehen:

  • Neue Wohnzimmerfenster
  • Neue Tapeten für das Schlafzimmer
  • Kaputte Badezimmerfliesen austauschen
  • Wände im Flur streichen
  • (…)

 

  • Planung der Vorgehensweise

Nachdem Sie alle anfallenden Arbeiten gesammelt und zusammengefasst haben, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, in welcher Reihenfolge sie zu erledigen sind. Dringlichkeit spielt eine Rolle wenn zum Beispiel schlecht abgedichtete oder beschädigte Fenster für winterliche Zustände im Wohnzimmer sorgen, oder aber wenn zerstörte Fliesen eine Verletzungsgefahr bergen. Solche Positionen würden in ihrer Priorität weit oben liegen. Die übrigen Punkte sind in ihrer Reihenfolge so anzuordnen, dass sie bequem nacheinander abzuarbeiten sind und nicht für Blockaden sorgen. Das bedeutet, dass sich Farbeimer und ausgelegtes Zeitungspapier nicht im Flur stapeln sollten, während im Schlafzimmer Kleister und Tapetenstücke angebracht werden. Eines ist nach dem anderen zu erledigen und im Idealfall so, dass keine Durchgangsräume (dauerhaft) belegt sind. Da die umliegenden Räume außerdem noch benutzt werden, sollte eine Geruchs- und Lärmbelästigung so gering wie möglich gehalten werden. Steht eine ungefähre Reihenfolge, können Sie zum nächsten Schritt übergehen.

  • Preisvergleich

Als nächstes sollten Sie sich einen Überblick über die entstehenden Kosten machen. Das gilt sowohl für Material- und Werkzeugkosten, aber auch für die Bezahlung von Fachpersonal, sofern Sie auf dieses angewiesen sind. Wenn Sie in der Lage sind, eigenständig alle Arbeiten oder einen Teil davon selbst zu erledigen, dann sollten Sie dies tun, denn das spart bares Geld. Für die Arbeiten, für die Sie Hilfe benötigen, sollten Sie sich einen günstigen Anbieter suchen. Ihnen steht hierbei die Möglichkeit offen, verschiedene Kostenvoranschläge einzuholen. Scheuen Sie sich nicht davor, mit einem günstigeren Angebot eines konkurrierenden Facharbeiters beziehungsweise Handwerkers zu ihrem bevorzugten Unternehmen zu gehen. In der Regel lassen sich mit etwas Verhandlungsgeschick kostenarme Angebote erzielen.

Wenn Sie – und das soll an dieser Stelle explizit empfohlen werden – die Renovierungsarbeiten mit einigen Wochen oder Monaten Vorlauf planen, haben Sie genug Zeit, Angebote in Baumärkten und Supermärkten zu vergleichen. Sie können dann besonders günstig auf Pinsel, Malerrollen, Farbe, Tapetenkleister und alles andere zugreifen.

  • Beschaffung des Materials

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Dank umfangreicher Planung und Preisvergleiche wissen Sie nun, welche Materialen Sie benötigen und wo Sie diese am günstigsten erhalten. Sollten Unsicherheiten darüber entstehen, was für welche Renovierungsarbeit anfällt, so können nach Kategorien unterteilt entsprechende Utensilien unter anderem auf dieser Website eingesehen werden. Auch eine Beratung im Fachhandel ist denkbar. Nach und nach sollten Sie diese nun einkaufen, damit Sie rechtzeitig alles, was Sie brauchen, zur Hand haben. Bei Online-Bestellungen zum Beispiel von www.quelle.de sollten Sie hierzu die Dauer des Versands mit einrechnen. Lassen Sie die Materialen nicht in der Wohnung verteilt herumliegen, sondern räumen Sie eigens hierfür einen Platz frei. So haben Sie alles zur Hand und die bevorstehenden Renovierungsarbeiten belasten nicht unnötig die alltäglichen Abläufe im Haushalt.

  • Raum schaffen

Frei räumen sollten Sie, sofern mit den Arbeiten begonnen werden soll, die Räume, in denen Schönheitsreparaturen und weiteres vorzunehmen sind. Versuchen Sie, den Raum so leer wie möglich zu bekommen und decken Sie Möbelstücke, die nicht woanders unterkommen können, mit Schutzfolien ab. Auf diese Weise lassen sich Verschmutzungen durch Farbe, Kleister und Lack vermeiden.

  • Schutz für Arbeitskräfte und Raum

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Doch Folien sind nicht genug: Wenn Sie zum Farbtopf oder zum Kleistereimer greifen, sollen Sie vorher den Fußboden abdecken beziehungsweise – sofern Sie auf fachmännische Hilfe zurückgreifen – abdecken lassen. Tragen Sie außerdem Sorge dafür, dass die Fußbodenleiste abgeklebt ist. Kreppband oder spezielles Abklebe-Band aus dem Malerei-Fachbedarf eignen sich hierfür hervorragend. Sie ersparen sich somit eine Menge Putzarbeit. Das tun Sie außerdem auch dann, wenn Sie zwischendrin entstandenen Müll wegräumen. Lüften Sie regelmäßig durch, sofern mit chemischen Baustoffen gearbeitet oder aber viel in die Wand gebohrt wird. Der herausfallende Feinstaub wird so gleich nach draußen befördert und legt sich nicht in der übrigen Wohnung ab.

Darüber hinaus ist natürlich nicht nur der Raum beziehungsweise die Wohnung auf Schutz vor Verschmutzungen angewiesen. Auch Sie, sofern Sie selber tätig werden, oder Ihre fleißigen Helfer sind es. Achten Sie auf Kleidung, die entweder waschbar ist, oder aber nach den Renovierungsarbeiten bedenkenlos entsorgt werden kann. Das verhindert den Ärger über verschmutzte oder beschädigte Kleidung.

  • Strukturierte Arbeitsweise in kleinen Schritten

Auch, wenn dieser letzte Punkt schon ein wenig in die eigentlichen Arbeiten hineingeht, ist er nicht außer Acht zu lassen. Gehen Sie in aller Ruhe vor und provozieren Sie nicht mehr Arbeitserfolge, als an einem Tag machbar sind. Wo gehetzt wird, passieren auch Fehler und diese sind im Nachhinein mehr als nur misslich. Schließlich könnten sie unter Umständen sogar so schlimm sein, dass Nachbesserungen nötig sind. Für ein und dieselbe renovierungsbedürftige Angelegenheit würde sodann doppelter Aufwand anfallen. Diese gehen mit entsprechenden Kosten einher. Mit ein wenig Vorsicht jedoch lässt sich dem aus dem Weg gehen; der Erfolg der Renovierungsarbeiten ist plan- und umsetzbar.

Vorabplanung ist der Schlüssel zu erfolgreichen Renovierungsarbeiten. Außerdem ermöglicht sie das Einsparen allzu hoher Material- und Personalkosten. Flüchtigkeitsfehler und überflüssige Verschmutzungen werden vermeidbar und außerdem ist ein rascheres Arbeiten möglich. So steht Ihnen Ihr Eigenheim schnell wieder im vollen Umfang zur Verfügung und kann mehr noch als zuvor genossen werden.

 

  1. Bildunterschrift: Kleinere Arbeiten wie Streichen und Kleistern lassen sich auch in Eigenarbeit erledigen (Bildquelle: Commons.wikipedia.org © Henkel Klebstoffe (CC BY-SA 3.0)).
  2. Bildunterschrift: Farbe, Roller, Abdeckfolie – Fehlt nichts, kann mit den Arbeiten begonnen werden (Bildquelle: Flickr.com © Niels Heidenreich (CC BY 2.0)).
  3. Bildunterschrift: Mit Zeitungspapier können kleine Bodenflächen abgedeckt werden (Bildquelle: Flickr.com © Niels Heidenreich (CC BY 2.0)).
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