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Regenwassernutzung

Regenwassernutzung

Fast 130 Liter Wasser verbraucht der Bundesbürger durchschnittlich am Tag. Große Verbraucher sind die Toiletten und der Garten. Da stellt sich die Frage, sind diese beiden Großverbraucher mit Leitungswasser zu bedienen oder bietet sich Regenwasser an? Immerhin ist Wasser aus der Leitung ein unverzichtbares Nahrungsmittel. Aber nicht nur dieses Argument spricht für die Nutzung des Regenwassers, sondern auch die steigenden Kosten für Leitungs- und Abwasser sollten mit ins Kalkül gezogen werden. Mit ins Feld ist der Umweltschutz zu führen. Die Nutzung von Regenwasser entlastet die Umwelt, weil auf direktem Wege dem Verbrauch zugeführt.
Die wohl einfachste Nutzung des Regenwassers ist die gute alte Regentonne. Viele Hobbygärtner unterschätzen die Menge an Regenwasser, die mit intelligenten Lösungen aufgefangen werden können. Eine Faustregel besagt, dass mit der Grundfläche eines Hauses eine Annäherungsrechnung ausgeführt werden kann. Die Grundfläche in m² eines Gebäudes ist mit der Niederschlagsmenge/Jahr m² zu multiplizieren und schon hat man die Menge in ³ an Wasser, die jährlich auf das Gebäude niederprasselt. Beispielrechnung: Gartenhaus 10 m² , Niederschlagsmenge 1 m² (Freiburg beispielsweise 1066 l), was immerhin rund 10 m³ bedeuten, was 10.000 l entspricht. Es lohnt sich also, den Gedanken zu fassen, Regenwasser intensiver zu nutzen.
Im Zusammenhang mit der Regenwassernutzung werden immer wieder Begriffe wie Filter, Hauswasserwerk, Leitungsnetz und Zisterne genannt.
Insbesondere wer das Regenwasser hausintern, z.B. für die Toilettenspülung einsetzen will, sollte darauf achten, dass dem Hauswasserwerk ein Filter vorgeschaltet wird. Diese Filter sind zwar keine Hightech-Produkte, verhindern jedoch Verstopfungen des Leitungsnetzes.
Wer in den südlichen Ländern unterwegs war, dem wird es nicht entgangen sein, dass in diesen Ländern die Regenwassernutzung eine Selbstverständlichkeit ist. Mehr noch, der Aufbau von Kulturen in niederschlagsarmen Gebieten wäre ohne die Anlage von Zisternen nicht möglich gewesen. Die Zisterne allerdings nur in diesen Gegenden als Zusammenhang nützliche Einrichtung zu sehen, wäre falsch, denn auch in unseren Breitengraden ist eine Zisterne eine durchaus lohnende Anschaffung. Wer Raum und Platz für die Unterbringung einer Zisterne auf seinem Grundstück hat, sollte diesen Schritt wagen und unternehmen.
Klar, dass nicht jeder Heimwerker gleich damit anfangen kann, ein Hauswasserwerk mit allen Möglichkeiten anzulegen. Ein Anfang kann jedoch die kritische Hinterfragung, wie wird eigentlich unser Garten bewässert, sein. Baumärkte halten heute ein reichhaltiges Sortiment für die Regenwassernutzung im Garten bereit. Dachrinnen für das Gartenhaus sind dort genau erhältlich wie die entsprechenden Rohrsysteme, Regentonnen in jeglichen Größen und wenn es denn bequemer zugehen soll, Gartenpumpen und Schlauchsysteme.
Es lohnt sich über die Nutzung von Regenwasser nachzudenken. Am besten gleich heute damit anfangen! 

Regentonnen wenn möglich im Garten verteilen, d.h. am Haus, am Gartenhaus u.s.w., dann braucht bei größeren Gärten das Wasser nicht so weit getragen zu werden.

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