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Pneumatik

Pneumatik


Die Pneumatik ist die Lehre der Bewegten Luft bzw. deren technische Anwendung.


 

Herkunft:


Ktesibios von Alexandria gilt mit seinem Werk "Pneumatik" als Gründer der Lehre.

 

Aufbau eines pneumatischen Systems:


Ein pneumatisches System strukturiert sich in:

  • Versorgungselemente (Pumpen, Verdichter, usw.)
  • Wartungselemente (Öler, Filter...)
  • Eingabeelemente (Wegeventile, Luftschranken...)
  • Verarbeitungselemente (Wechselventile, Druckschalter...)
  • Stellelemente (Wegeventile)
  • Arbeitselemente (Arbeitszylinder, Luftdruckmotoren, Anzeigeinstrumente)



Funktionsweise eines Pneumatischen Systems (vereinfacht beschrieben):


Angesaugte Frischluft wird über ein Versorgungselement unter Druck gesetzt und über Leitungen den Eingabe-, Verarbeitungs- und Stell- bzw. Arbeitselementen zugeführt.
Dieser Vorgang kann sowohl manuell, wie auch automatisch erfolgen.


Das System muss nicht immer aus allen beschriebenen Bauteilen bestehen.

 

Einsatzbereiche der Pneumatik:


Die Einsatzmöglichkeiten der Pneumatik sind so vielfältig, dass ich hier nur einen kleinen Bereich aus der Heimwerkerei beleuchte:


Viele der Anwender haben einen Kompressor in ihrer Werkstatt / Garage stehen und verwenden somit die Pneumatik in verschiedenen Aufgabenbereichen, vom Reifenwechsel (Schlagschrauber, Reifenfüllgerät) über den Farbauftrag (Lackierpistole, auch das PFS65 ist ein Pneumatik-system!, Ausblaspistole) bis zur Karosserieaufbereitung (Luftdruckschleifer, Karosseriemeißel).


...übrigens, auch der Allseits beliebte Zahnarztbohrer hat einen pneumatischen Antrieb!

 

Vorteile der Pneumatik:


  • Luft ist (fast) immer vorhanden und leicht transportabel
  • Druckluft ist gut speicherbar
  • Druckluft ist sauber und trocken (Vorteil besonders in der Lebensmittelindustrie)
  • Gewicht: Pneumatische Geräte sind in der Regel leichter wie ihre hydraulischen oder elektrischen Pendants
  • Druckluft hat eine hohe Betriebssicherheit! (Relativ temperaturunabhängig, sicher bei Undichtigkeiten...)
  • Pneumatik ist preiswerter als z.B. Hydraulik
  • Einfacher Aufbau der Anlage (technisch).
  • eine pneumatisch betriebene Anlage ist überlastsicher
  • Druckluft ist ein wesentlich schnelleres Arbeitsmedium als Hydraulik
  • Druckluft ist stufenlos regelbar.



Nachteile der Pneumatik:


  • geringer Wirkungsgrad
  • begrenzte Kraftübertragung
  • durch die Komressibilität der Luft sind bestimmte Einsatzgebiete nicht möglich



Druckbereiche der Pneumatik:


Die Druckbereiche der Pneumatik erstrecken sich vom Niederdruckbereich (bis ca. 10bar) über den Mitteldruckbereich (ca. 10bar - ca. 20bar) bis in den Hochdruckbereich - Obergrenze ca 400bar.


Quelle: die Unterlagen meiner Meisterarbeit von 1994 und mein Gedächtnis


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