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Mulchen

Mulch sieht nicht nur gut aus, er beschattet den Boden und schützt so vor Austrocknung.
Besonders wertvoll ist die isolierende Wirkung bei sehr hohen oder niedrigen Temperaturen. Davon profitieren die Pflanzen und das Bodenleben. Ihr Pflegeaufwand sinkt, da die Mulchschicht ungewünschte Kräuter unterdrückt. Das aufkeimende Kraut schafft den Weg durch die dicke Auflage nicht.
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Optisch am schönsten und dauerhaftesten ist Rindenmulch. Rindenmulch erhaltet Ihr abgepackt in Baumärkten und Gartencentern oder lose im Kompostwerk. Beachtet beim Einkaufen, dass Rindenmulch und Rindenhumus unterschiedliche Dinge sind. Verwendet Mulch in Euren Gehölz- und Staudenpflanzungen. Zum Mulchen können Häcksel von vertrockneten krautigen Pflanzen, wie auch Holzhäcksel, Stroh, Rasenschnitt und Laub eingesetzt werden. Holzhäcksel muss aus unbehandeltem, gerbstoffarmem Holz sein. Rasenschnitt und Laub "verkleben" allerdings und sind nur bedingt zu empfehlen.
Vor der Ausbringung von Rindenmulch, Holzhäcksel oder Stroh, muss Stickstoff gedüngt werden. Verwendet dazu 50 - 100g Hornspäne pro Quadratmeter. Eine offene Hand voll ist ungefähr 50g. Bringt das Mulchmaterial gleichmäßig in Eurer Pflanzung aus. Mit einem Rechen, Laubbesen und von Hand lässt es sich schnell und einfach verteilen. Mulchen könnt Ihr von Frühjahr bis Spätherbst. Üblich ist eine Ausbringung von Rindenmulch im Herbst, da die schützende Wirkung im Winter und die unkrautunterdrückende Wirkung im Frühjahr dann besonders gut ist. Bei einer Neupflanzung mulcht Ihr direkt nach der Pflanzung. Mulchschichten sollen eine Dicke von 4 - 8 cm haben. Das entspricht 40 - 80 l pro Quadratmeter. Sowohl die unkrautunterdrückende als auch die isolierende Wirkung steigert sich durch die Schichtdicke. Bringt bei niedrig wachsenden Pflanzen nur so viel Mulch aus, dass diese noch aus der Mulchschicht herausragen. Haltet hierzu die Blätter hoch und füllt den Mulch seitlich an die Pflanze an. Stauden, welche in den Boden eingezogen sind, solltet Ihr nur dünn überdecken.


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