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Messgenauigkeit einer Wasserwaage

Eine gute Wasserwaage hat in der Regel eine Messgenauigkeit in Normallage von 0,5 Prozent. Das wären auf einer Länge von 1 Meter 5 Millimeter. Das genügt für die allermeisten Anwendungen vollauf.  Muss es genauer sein,  hilft zumindest in der Senkrechten ein Senklot.  In der Waagerechten hilft es, die Wasserwaage nach der Messung evtl. die Waage horizontal zu drehen und den Mittelwert aus beiden Messungen zu verwenden. So hat man zumindest einen sehr genauen Mittelwert.

Beim Kauf sollte man am besten direkt eine gute Marken-Wasserwaage wählen - egal ob im Fachhandel oder im Baumarkt.

Hier ist es wichtig, dass man auf eine Produktion aus Deutschland und nicht Richtung Asien achtet - schon auf dem Transport kann das Messwerkzeug starken Belastungen ausgesetzt worden sein. Und die Libelle - so nennt man die mit einer zähflüssigen, meist leicht grün eingefärbter Flüssigkeit gefüllte Messeinrichtung, die eine Luftblase zur Ablesung enthält - sollte frostunempfindlich gefüllt sein, was bei Fernostproduktionen unter Umständen unbeachtet bleibt. Auch sind die Flüssigkeiten der Markenprodukte aus hiesiger Produktion in der Regel antistatisch, so dass es keine Messungenauigkeiten in der Nähe von Stromleitungen oder bei eigener Aufladung durch beispielsweise Teppichböden kommen kann. Die Flüssigkeit in den Libellen ist eine spezielle Rezeptur des Herstellers - die Flüssigkeit sollte lichtecht, das heißt, resistent gegen Sonnenlicht und die damit verbundene UV-Strahlen sein. Das Ablesen einer Libelle mit grüner Libellenflüssigkeit ist bedeutend leichter als das Ablesen bei klarer oder ausbebleichter Flüssigkeit.

Die Wasserwaagen hat in der Regel zwe Libellen - eine für die vertikale (senkrechte) Messung und eine für die horizontale (waagrechte) Messung. Die Messfläche ist in der Regel die schmale Fläche gegenüber der Horizontallibelle.

Manche Wasserwaagen haben neben den zwei Ringen mehrere. Das ist insbesondere beim Verlegen von Abflussleitungen oder Dachrinnen, aber auch bei Terassenplatten hilfreich. So kann eine gewollte Neigung der Fläche bzw. der Abwasserleitungen bewusst und einfach vermessen werden. Andererseits kann das Gefälle auch einfach so bestimmt werde:. Ist die Wasserwaage beispielsweise 100 cm lang, unterlegt man einseitig einen oder zwei Zentimeter auf einer horizontalen Fläche. Bei guten Wasserwaagen liegt nun die Luftblase exakt an einer der beiden Markierungen an. So hat man den Messpunkt für ein Gefälle von 1 bzw. 2 Prozent. Richtet man nun sein Wekstück immer so aus, hat man immer das Gefälle das man nötigerweise braucht. 

Zur Messung der Genauigkeit und zum Kauf einer Wasserwaage ist hier ein interessanter Wissensartikel zu finden. 


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