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Lehmbautechniken

Strohleichtlehm-Stampftechnik

 

Bei dieser Technik wird Stroh mit Lehmschlämme herkömmlich mit den Füßen oder maschinell gemischt und anschließend in eine Kletterschalung gestampft.
Vorteil: Wegen der geringen Materialkosten ist das die einfachste und bekannteste Methode mit Lehm selbst zu bauen.
Nachteil: Bei dicken Wänden und geringer Rohdichte besteht die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Durch ungleichmäßiges Arbeiten können sich Kältebrücken herausbilden. Lange Trocknungszeit, hoher Schwund.

 

Holzlehmtechnik

 

Aufbereiteter Baustellenlehm sowie rindenfrei Holzhackschnitzel, Sägemehl oder Weichholzhobelspäne werden gemischt, in eine Kletterschalung gefüllt und verdichtet. Die Technik eignet sich zur Innendämmung von Fachwerkaußenwänden als auch für Decken- und Dachfüllungen. Die Schalung kann sofort nach dem Verdichten wieder entfernt werden. Bei dieser Technik entstehen kaum Schwundprobleme. Die Trocknung erfolgt relativ schnell.

 

Minerallehmtechnik

 

Die Leichtlehmmischung besteht aus Lehm, Sand, mineralischen Dämmstoffen beispielsweise Bims oder Blähton sowie mineralischem Bindemittel wie Kalk. Nach dem Mischen auf der Baustelle wird das Gemisch in eine Schalung gefüllt und leicht verdichtet. In ein bis zwei Tagen kann ausgeschalt werden.

 

Strohleichtlehmziegeltechnik

 

Vor allem Fachwerk kann mit maschinell produzierten Strohleichtlehmsteinen ausgefacht werden. Die Steine werden mit Lehm oder Lehm-Kalk-Mörtel vermauert. Der Mörtel ist auch geeignet auf der Innenseite in einem Arbeitsgang als Lehmgrundputz verarbeitet zu werden.

 

Holzlehmziegeltechnik

 

Die von Lehmbaufachbetrieben entwickelten Holzlehmziegel eignen sich zu einer Verarbeitung in Trockenbauweise, aber auch zur Ausfachung von Fachwerkständeraußenwänden, Schallschutzinnenvorsatzschalen, Ausmauerung von Innenwänden sowie zur Herstellung von Heizwänden.

 

Massivlehmziegeltechnik

 

Die ungebrannten Ziegel sind luftgetrocknet und für nichttragendes Innenmauerwerk geeignet. Die Ziegel werden mit Lehm-Kalk-Mörtel herkömmlich vermauert und in einem Arbeitsgang mit Lehmgrundputz versehen.

 

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