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Lampen anbringen

Zuhause Lampen anbringen leicht gemacht

Früher oder später kommt es garantiert in jedem Haushalt dazu, dass man eine Lampe anbringen muss. Lampen installieren und aufhängen ist im Prinzip ganz einfach, kann aber bei leichtfertigem Umgang zu schweren Verletzungen durch zum Beispiel Stromschläge führen. Deshalb sollte man sich vor der Lampenmontage über den genauen Ablauf informieren und einige Dinge beachten.

Lampen sind essentiell für so ziemlich jeden Wohnraum. Egal ob man darin arbeitet oder sich entspannt – das richtige Licht gehört einfach dazu. Es bewirkt, dass wir unsere Umgebung auch abends, nachts und beinahe ganztägig in den dunklen Wintermonaten wahrnehmen können. Licht kann aber auch zum Wohlfühlen beitragen. Wird ein Raum beispielsweise in sanftes, orangefarbenes Licht getaucht, so entsteht sofort eine heimelige und warme Atmosphäre. Deshalb beginnt man am mit der Auswahl der richtigen Lampenform. Welche es gibt, welche Art von Licht man damit erzeugt und wie man die Wirkung von Beleuchtung gekonnt in Szene setzt, kann man in diesem Artikel nachlesen. Hat man sich dann einmal für die passende Leuchte entschieden, geht es mit dem Anbringen der Lampe los.

Lampenmontage: verschiedene Lampen selbst installieren

Wenn es sich bei der Lampe um eine Tischleuchte oder eine Stehlampe handelt, dann ist nach dem Kauf schon die größte Hürde genommen. Das Objekt muss nur noch am gewünschten Platz aufgestellt und der Stecker in die Steckdose gesteckt werden. Mehr zu beachten gibt es hingegen, wenn man die Lampe an die Decke anbringen will oder eine Wand-Lampe installieren möchte.

Lampen richtig anschließen: So geht’s!

Man kann in wenigen Schritten selbst eine Lampe aufhängen – vorausgesetzt man weiß, wie das geht. Handelt es sich also um eine der beiden vorgenannten „fortgeschrittenen“ Lampenarten, geht man folgendermaßen vor:

1. Strom abschalten!

Der erste Schritt der Lampenmontage ist gleichzeitig der allerwichtigste: Die Sicherung des betreffenden Raumes muss ausgeschaltet werden. Es reicht nicht, nur den Lichtschalter umzulegen. Mit einem Phasenprüfer kann man feststellen, ob noch Reststrom fließt. Dieser leuchtet dann auf. Es sollte keine Spannung mehr anliegen, wenn man die Lampe gefahrlos anschließen möchte.

2. Lüsterklemme anbringen

Lüsterklemmen verbinden die Kabel der Leuchte mit denen, die aus der Decke kommen.  Sie besitzen kleine Schrauben, die man leicht lösen muss, damit sich die Drähte der Kabel verbinden können.

3. Kabel verbinden

Beim Lampen anschließen gibt es meist drei Kabel unterschiedlicher Funktion und Farbe. Es werden Kabel der gleichen Farbe miteinander verbunden. Diese werden in der nachstehenden Reihenfolge verbunden:

3.1 Der Schutzleiter – Farbe: grün-gelb gestreift. Er ist ein Sicherheitskabel und schützt vor elektrischen Schlägen.

3.2 Der Neutral- oder Nullleiter – Farbe: blau oder grau. Ist für die Erdung und die Verteilung der elektrischen Energie zuständig.

3.3 Der Außenleiter – Farbe: schwarz oder braun. Ist für die Übertragung der elektrischen Energie zuständig.

Die Kabel werden von beiden Seiten in die Lüsterklemme eingeführt und so verbunden. Durch das Festziehen der Schrauben der Lüsterklemme hält alles sicher und fest.

Manchmal kommen nur zwei Kabel aus der Decke. Das sind der Außenleiter und der Neutralleiter. In diesem Fall kommen Schutz- und Neutralleiter der Lampe in denselben Slot der Lüsterklemme.

Wenn auf der Lampe vermerkt ist, dass diese schutzisoliert ist, so muss der Schutzleiter nicht mit verbunden werden.

4. Lampe anbringen

Nun kann die Lampe an Wand oder Decke angebracht werden. Die unschönen Kabel verschwinden hinter dem Kabeldeckel, mit denen die meisten Lampen heute ausgestattet sind. Manche Lampen werden mit Hilfe eines Hakens angebracht, während andere angeschraubt werden müssen. Für letztere Dübel verwenden und aufpassen, wo die Kabel verlaufen, damit diese nicht angebohrt werden.

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