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Konventionelle Niettechnik

Konventionelle Niettechnik Konventionelle Niettechnik 1-2-do Wissen

Bei der konventionellen Niettechnik ist das Verbindungselement, der Niet, ein eigenständiges Bauteil. Die zu verbindenden Konstruktionsteile müssen an der zu verbindenden Stelle passgenau vorgebohrt werden. Der durch die Bohrung gesteckte Niet wird eingezogen und, je nach Form, gestaucht und mit einem Schließkopf versehen. Man unterscheidet zwischen Kalt- und Warmnietung. Kaltgenietet wird bis zu einem Nietdurchmesser von 10 mm, Niete über 10 mm werden warm geschlagen. Beim Kaltnieten wirken im Nietschaft keine Zugkräfte. Der Niet wird daher auf Scherung beansprucht. Beim Warmnieten müssen die Bohrungen in den Fügeteilen um die Wärmeausdehnung des Niets größer gebohrt werden. Der Niet wird auf Weißglut erhitzt, in die Fügeteile gesteckt und sofort verformt. 

Da der Niet beim Abkühlen kürzer (und dünner) wird, treten bei der Warmnietung keine Scherkräfte auf, die Fügeteile werden durch die Zugspannung im Nietschaft zusammengehalten. Typische Anwendung des Warmnietens sind Behälter, Schiffe und Stahlhochbau. Die gebräuchlichsten Nietformen sind Vollnieten mit Halbrund-, Senk- oder Linsenkopfform. Bei der konventionellen Niettechnik ist es erforderlich, dass die Werkstücke von beiden Seiten zugänglich sind, da beim Stauch- und Formprozess der Niet gegengehalten werden muss.

 

Links

Blindnieten

Nietverbindungen

 

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