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Kleben

Früher waren Klebstoffe als bloße Bastelhilfe angesehen, heute zählen sie zu den wichtigsten Untensilien eines Heim- und Handwerkers.

Lösungsmittelkleber (physikalisch abbindende Kleber)


Bei der Mehrzahl von Klebern handelt es sich um Lösungsmittelkleber, also um Kunstharze, die in organischen Substanzen gelöst sind. Ihr Problem: sie funktionieren nur, wenn die Lösungsmittel verdampfen können, denn wenn dies nicht geschieht, bleiben sie flüssig und können natürlich keinen Halt geben.  Lösungsmittelkleber eignen sich also vor allem für relativ kleine Flächen. Bei größeren Flächen muss mann sie vor dem Zusammenfügen der Teile erst eine Weile antrocknen lassen. Eine Ausnahme bilden Kontaktkleber auf der Basis von Synthesekautschuk. Sie werden auf beiden Kontaktflächen aufgetragen und müssen so lange trocknen, bis sich der Kleber zwar noch klebrig anfühlt, aber keine Fäden mehr zieht. Dann werden die Flächen zusammengefügt und gegeneinander gepresst. Leider ist diese verfahren nicht hitze-beständig und langlebig.

Lösungsmittelfreie Kleber (chemisch abbindene Kleber)


Sie härten durch chemische Reaktion. Die Industrie bietet langsam und schnell härtende Reaktionskleber an, wobei sich die langsam härtenden Produkte durch eine höhere Endfestigkkeit auszeichnen. Reaktionskleber sind optimal zum Verkleben dichter Materialien wie Metall, Keramik oder Porzellan. Darüber hinaus sind sie widerstandsfähig gegenüber Säuren, Laugen, Fetten, Treibstoffen und den meisten Lösungsmitteln.

Dispersionskleber


Hier sind Klebstoffe sehr fein in Wasser verteilt.

Kleber zum Basteln mit Kindern


Die gängigen Kleber können für Kinder eine ernsthafte Gefahr bedeuten, denn die meisten von ihnen enthalten organische Lösungsmittel, die eingeatmet Schäden verursachen. Auch Sekundenkleber taugen nicht für Kinderhände. Denn sie härten dermaßen schnell, dass betroffenen hautpartiern untrennbar verschweißt werden können. Daher: Lassen sie ihre Kinder mit selbstgemixten Kleber ohne schädliche Chemie arbeiten. Für Papier eignet sich beispielsweise Eiweiß oder Mehlkleister (1 TL Mehl auf 120 ml Wasser, anrühren und kurz aufkochen!). Im Handel gibt es auch wasserlösliche Kleber, in Kinderhände sollen allerdings nur konservierungsstofffreie Produkte oder für Lebensmittel geeignete Kleber gehören.       
 


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