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Kilowattstunde

Einheit zur Messung von Energiemengen. Dabei entspricht eine Wattstunde (1 Wh) ca. 3,6 Kilojoule (kJ). 1.000 Wh = 1 kWh und 1.000 kWh = 1 MWh. Der Stromverbrauch in Deutschland liegt bei ungefähr 615 Terawattstunden (TWh), das sind 615 Milliarden kWh. Ein durchschnittlicher 3-Personen-Haushalt verbraucht etwa 3.500 kWh Strom im Jahr. Mit einer Kilowattstunde kann man beispielsweise 15 Stunden Radio hören, einmal mit der Waschmaschine Wäsche waschen, oder ein Mittagessen für vier Personen kochen. Um die Einheit kWh anschaulich zu machen, hier ein paar Beispiele, welche Nutzwirkung einer kWh entspricht, wenn keine Energieverluste auftreten:
• 1 t Masse 367 m hoch heben, ziehen, pumpen, sonstwie befördern
• 10 t Masse 36,7 m hoch heben, ...
• 367 t Masse 1 m hoch heben, ...
• 9,5 l Wasser von 10°C zum Sieden erhitzen
• Eine ca. 30 l große Pressluftflasche mit Luft auf 200 Bar füllen
• 1 t Masse von 0 auf 85 m/s beschleunigen (= 305 km/h)
Je nach Wirkungsgrad ist die tatsächlich erzielbare Nutzarbeit geringer. Bei einem Wirkungsgrad von 60% zum Beispiel könnte man mit 1 kWh eine Tonne Masse nur noch 220 m hoch befördern.
Worin ist 1 kWh Energie gespeichert?
• ca. 50 bis 100 Batterien (Monozellen)
• ca. 1 voll geladene große Batterie für Diesel-Pkw (85 Ah)
• ca. 0,1 l Benzin oder Diesel
• ca. 0,25 kg Brennholz
• ca. 0,13 kg Steinkohle
• ca. 0,12 m³ Erdgas
• ca. 0,28 m³ Wasserstoffgas
• 7,3 t Wasser in einem Stausee bei 50 m Höhenunterschied
• 5 t Meerwasser (Oberfläche) mit 25°C + 5 t Tiefseewasser mit 5°C (Wärmekraftmaschine)
 

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