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Kauf und Pflege eines Natursteinbrunnens

Kauf und Pflege eines Natursteinbrunnens

Inhaltsverzeichnis:

1. Wasserquelle im Grünen

2. Allgemeine Informationen und Kauf

3. Zur Pflege und Wartung von Naturstein

3.1 Reinigungsmaßnahmen gemäß Oberfläche

3.2 Wartung der Pumpe

3.3 Vorbeugung und Erkennung von Funktionsstörungen

4. Überwinterung des Brunnens

5. Pflegetipps nach der Winterpause

  

1. Wasserquelle im Grünen

Wasser ist der Quell des Lebens. Es spendet Energie und steigert die innere Harmonie. Außerdem kann das Geräusch plätschernden Wassers ungemein beruhigend auf Körper und Seele wirken. Die umliegende Natur wird mit dem Menschen in Einklang gebracht. Während der heimische Garten durch das Anlegen eines Teichs zum paradiesischen Feuchtbiotop wird, wertet eine edle Brunneninstallation neben privaten Grünflächen auch öffentliche Parks auf. Über ein ganz besonderes Flair verfügt ein Brunnen dann, wenn er aus Naturstein gefertigt ist. Als echter Hingucker zaubert er einen Hauch von Luxus in jedes Fleckchen Grün. Neben den klassischen Einsatzgebieten jedoch eröffnet sich durch dezent-kreative Umsetzungen auch die Möglichkeit der Nutzung im Bereich der Anlagen- und Friedhofgestaltung. Doch unabhängig davon, wo das Wasserspiel aus Naturstein errichtet werden soll, ist die richtige Pflege vonnöten. Sie gewährleistet lange Freude an dem Kunstwerk.

2. Allgemeine Informationen und Kauf

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Egal, ob filigran oder rustikal, antik oder modern – Natursteinbrunnen passen in jeden Garten, Park und andere Grünflächen, denn sie sind die perfekte Symbiose aus Wasser, Stein und Pflanze. Damit die Wirkung dieses ganz besonderen Elements im Laufe der Jahre nicht nachlässt, ist allerdings eine sorgfältige Pflege notwendig. Bereits beim Kauf eines Natursteinbrunnens sollte berücksichtigt werden, dass einige Materialen einen größeren Pflegeaufwand erfordern als andere. Wer wenig Zeit auf die Gartenpflege verwenden kann oder möchte, sollte dies beim Kauf bereits einkalkulieren und auf ein strapazierfähigeres Material zurückgreifen. Auf Naturstein spezialisierte Fachhändler wie Kurz Natursteine können hier eine Empfehlung aussprechen. Entsprechend der persönlichen Vorlieben und des angestrebten Pflegeaufwands lassen sich mit fachmännischer Unterstützung ein passendes Material und demnach auch geeignete Produkte finden. Besonders wichtig ist dabei, dass der Naturstein in jedem Fall frostsicher sein sollte, da der Brunnen sonst nicht im Garten überwintern kann. Die Kälte würde dafür sorgen, dass das Wasser im Inneren des Steins gefriert. Da Wasser im gefrorenen Zustand mehr Raum einnimmt, könnte das Material im wahrsten Sinne des Wortes gesprengt werden. Trotz einer ansonsten robusten Bauweise wäre der Brunnen in einem solchen Fall dahin.

Wird der Brunnen auf einem öffentlichen oder teilweise öffentlichen Grundstück platziert, so sollte bereits im Vorweg geklärt werden, wer für die Pflege verantwortlich ist. Viel zu oft geraten die dekorativen Wasserspiele hinter Schichten aus Moos in Vergessenheit. Aufgrund ungepflegter und nicht reparierter Leitungen verlieren sie viel Wasser an den umliegenden Erdboden und fordern demnach hohe Kosten ein. Dem kann mit entsprechender Planung und regelmäßiger Pflege jedoch entgegengewirkt werden.

3. Zur Pflege und Wartung von Natursteinen

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Naturstein erfreut sich seit Langem schon großer Beliebtheit wenn es um die Wahl geeigneter Gehwegmaterialien geht. Doch auch der Einsatz als Bodenbelag im Haus weiß zu begeistern, denn Naturstein trägt enorm zum ursprünglichen und gleichzeitig edlem Ambiente der Wohnräumlichkeiten bei. Genau diese Funktion wissen Fachanbieter geschickt auch an anderer Stelle einzusetzen, zum Beispiel bei der Umsetzung individueller Grabsteinausführungen. Weiterführende Informationen speziell hierzu können auf dieser Website eingeholt werden.

Doch was für Bodenbeläge und andere Installationen wichtig ist, gilt auch für den Natursteinbrunnen: Aufgrund der raueren Oberfläche von Naturstein im Vergleich zu anderen Materialien ist er anfälliger für Ablagerungen wie Schmutz, Moos und Algen. All dies nämlich lagert sich tief in Rissen, Rillen und Poren ein. Ein Natursteinbrunnen muss deshalb besonders regelmäßig gereinigt werden, damit er seine interessante Optik nicht verliert.

3.1 Reinigungsmaßnahmen gemäß Oberfläche

Dabei ist die richtige Reinigungsmethode von der genauen Beschaffenheit des Steins abhängig. Ist der Naturstein sehr robust, kann er in den meisten Fällen mit einem Hochdruckreiniger von Ablagerungen befreit werden. Das mit Wasserdruck arbeitende Gerät dringt selbst in die kleinsten Löcher vor und spült den Dreck hinaus. Die Verschmutzungen werden demnach nicht nur oberflächlich entfernt; es findet eine Grundreinigung des Steins statt.

Bei einem weicheren Naturstein besteht hierbei allerdings die Gefahr Kauf und Pflege eines Natursteinbrunnens 1-2-do Wissengrößerer Ablösungen und Beschädigungen. In diesem Fall sollte der Stein vorsichtshalber manuell mit einer Bürste gereinigt werden. Naturhaarborsten eigenen sich besonders gut und schonen den Stein. Zusätzliche Pflegemittel können beim Entfernen hartnäckiger Ablagerungen helfen, allerdings sollten die Reinigungsprodukte unbedingt auf die Beschaffenheit des Steins abgestimmt sein, da es sonst zu Veränderungen der Oberfläche kommen kann. Gartenwelt.de rät, vor allem von säurehaltigen Mitteln sowie Scheuermilch Abstand zu nehmen, da diese das Material stark angreifen. Es wird porös und verliert sowohl an Schönheit als auch an Stabilität. Dies gilt insbesondere für filigranere Bestandteile des Brunnens. Es empfiehlt sich, hinsichtlich eines geeigneten Reinigungsprodukts Rücksprache mit dem entsprechenden Händler, bei dem der Erwerb des Brunnens vonstattenging, zu halten. Für weniger fest sitzende Verkrustungen allerdings genügt in der Regel klares Wasser zur Reinigung.

 

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Wer sich für einen Naturstein mit glatter Oberfläche entschieden hat, wird weniger mit Algen und Moosablagerungen zu kämpfen haben. Allerdings können glatte Materialien wie Granit rasch stumpf werden und damit ihren Reiz verlieren. Auch stumpf geworden Oberflächen können allerdings zu altem Glanz zurückfinden, wenn sie mit Salmiak behandelt und anschließend mit Bohnerwachs neu aufpoliert werden. Diese Behandlung ist je nach Wasserbeschaffenheit und Witterungsverhältnissen regelmäßig notwendig. Allgemein bietet es sich an, nicht nach festem Putzplan vorzugehen, sondern vielmehr auf den individuellen Pflegebedarf des eigenen Brunnens zu achten. Dieser kann je nach Material, Bearbeitungsart und Witterung variieren, weswegen ein pauschales Ideal an Reinigung und Pflege nicht festgelegt werden kann.

3.2 Wartung der Pumpe

Das Herzstück eines jeden Natursteinbrunnens ist die Wasserpumpe. Sie bringt den Brunnen zum Sprudeln und hält das Wasser im Fluss. Auf die Pflege der Pumpe sollte deshalb besondere Sorgfalt verwendet werden. Je nach Komplexität des Brunnenaufbaus ist eine Pumpe aufwändig oder eher leicht zu reinigen.

Es empfiehlt sich, die Pumpe regelmäßig zu entnehmen und auf Schmutz- und Kalkablagerungen zu überprüfen. Gerade bei sehr kalkhaltigem Wasser kann es notwendig sein, die Pumpe regelmäßig zu entkalken, damit es nicht zu einem Rückstau kommt. Grundsätzlich kann eine Brunnenpumpe mit Kalk- oder Essigreiniger von Rückständen befreit werden, allerdings sollte dabei immer die jeweilige Herstellerempfehlung zur Pflege beachtet werden.

3.3 Vorbeugung und Erkennung von Funktionsstörungen

Idealerweise funktioniert ein Brunnen über viele Jahre einwandfrei und begeistert diejenigen, die seinem Wasserspiel zuschauen. Das gilt insbesondere dann, wenn Material und Pumpe gut gepflegt sind. Doch noch ein dritter Faktor ist zu beachten. Richtig funktionieren tut ein Brunnen nur dann, wenn ausreichend Wasserdruck und Wassermenge eingespeist werden. Verliert er jedoch an Flüssigkeit, so ist beides nicht mehr gegeben. Hinzu kommt, dass der umliegende Boden stark durchfeuchtet wird. Schlamm ist nicht nur wenig anschaulich, sondern kann darüber hinaus auch nahe Anpflanzungen beschädigen. Die Nässe nimmt vor allem kürzeren Wurzeln den Halt. Da es nicht nur ärgerlich ist, wenn das Gemüse- oder Blumenbeet an Qualität verliert, sondern darüber hinaus der Brunnen nicht richtig arbeitet, sollte regelmäßig geprüft werden, ob er noch vollkommen abgedichtet ist. Verliert der Brunnen viel Wasser, ohne das eindeutig auszumachen ist, weswegen, oder aber fehlt es an Wasserdruck, kann das an drei Faktoren liegen:

  • Defekte Wasserzuführung
  • Riss im Brunnenboden oder Brunnenschacht
  • Poröses Brunnenmaterial

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Eine defekte Wasserzuführung kann bedeuten, dass der Schlauch beziehungsweise die Leistung, die den Brunnen mit Wasser versorgt, beschädigt ist. Auch anderweitige Blockierungen zum Beispiel durch geknickte Schläuche sind möglich. Abhilfe lässt sich einfach schaffen; es genügt, die durchgängige Versorgung zu sichern. Geht dennoch weiterhin Wasser verloren, ist eine erweiterte Fehlersuche nötig. Es ist denkbar, dass der Brunnen im Boden minimale Risse oder Löcher hat. Diese können altersbedingt oder aufgrund starker Temperaturschwankungen in Verbindung mit weniger robustem Material entstanden sein. Mithilfe eines Fachmanns kann eine Abdichtung vorgenommen werden. Ein solcher gewährleistet zum einen die fachgerechte Umsetzung der Arbeiten und zum anderen eine beständige Abdichtungsmasse. Alternativ ist auch das Einlegen einer Teichfolie möglich. Sie verhindert das Durchsickern des Wassers. Eine schönere Wirkung entfaltet ein Brunnen aus Naturstein jedoch dann, wenn nicht mit sichtbaren Plastikelementen gearbeitet wird. Sind die kleinen Beschädigungen bereits vorhanden, lassen sie sich zwar reparieren, allerdings nicht mehr ungeschehen machen. Vorbeugen ist hier besser, als das Nachsehen zu haben. Pflege und regelmäßige Wartung des Brunnens sind von daher essentiell.

4. Überwinterung des Brunnens

Wenn die Temperaturen sinken und Frost und Schnee mit sich bringen, wird es Zeit, den Garten winterfest zu machen. Das gilt ganz besonders für den Natursteinbrunnen. Um Frostschäden zu vermeiden, muss das gesamte Wasser aus dem Brunnen abgelassen werden, bevor die ersten frostigen Nächte Einzug halten. Bei großporigen und unpolierten beziehungsweise nicht versiegelten Materialen ist auch auf ausreichende Trocknung des Brunnenbodens zu achten. Auch kleine Wassermengen können für großen Schaden sorgen, sobald der erste Frost eintritt. Zudem darf die Pumpe während des Winters nicht im Brunnen verbleiben, da auch sie unter den kalten Temperaturen leidet. Sie könnte Risse bekommen oder aber brüchig werden. Um das zu vermeiden wird die Pumpe entnommen, mit Kalk- oder Essigreiniger sorgfältig gereinigt und entkalkt und anschließend an einem trockenen Ort zur Überwinterung gelagert.

Auch alle anderen transportablen Kleinteile wie Ventile, Schläuche, Dichtungen, Schmutzfilter, Auffanggitter und Düsen sollten nach Möglichkeit nicht draußen gelagert werden. Nach einer sorgfältigen Reinigung können sie bis zum Frühjahr sicher und trocken verpackt werden. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, die Einzelteile zu beschriften, um die Remontage zu erleichtern. Je nach Material und Größe können Dekorationselemente zur Überwinterung entfernt und nach der Reinigung in wärmeren Innenräumen gelagert werden.

Fest montierte Elemente wie Anschlüsse oder fest eingebaute Schläuche müssen sorgfältig entleert werden, da zurückbleibende Wasserreste gefrieren und bei zu großer Ausdehnung das Material sprengen können. Es empfiehlt sich, offene Anschlussstellen und Schläuche beispielweise mit einer Plastiktüte zu überziehen, damit nicht erneut Feuchtigkeit eindringen kann. Die sollte mit einem Gummiband fixiert werden, denn dies wirkt nicht nur einem Abrutschen entgegen, sondern verhindert auch, dass Kleintiere oder ein starker Windstoß die Tüte wieder ablöst.

5. Pflegetipps nach der Winterpause

Wenn der letzte Schnee schmilzt und die Temperaturen wieder steigen, erwacht auch der heimische Garten zum Leben. Das erste Grün bricht vorsichtig durch die Erde und das sanfte Plätschern von Wasser könnte gemeinsam mit dem Vogelgezwitscher den Frühling begrüßen. Bevor ein Außenbrunnen nach der Winterpause allerdings wieder in Betrieb genommen werden kann, sind ein paar Wartungsarbeiten notwendig.

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Nach einer längeren Kälteperiode sollten zunächst alle Anschlüsse, Schläuche und Ventile überprüft werden, die bei Schnee und Frost im Freien waren. Porös gewordene oder defekte Zu- und Abläufe sowie brüchige oder undichte Verbindungsstücke sollten vor der ersten Inbetriebnahme ausgetauscht werden. Ganz wichtig ist auch eine sorgsame Pflege der Pumpe. Sie muss von grobem Schmutz und Ablagerungen befreit werden, damit das Wasser ungehindert hindurchfließen kann und es nicht zu einem Rückstau kommt. Im Laufe des Frühlings kann eine erneute gründliche Reinigung sinnvoll sein, wenn das Wasser auch tiefer sitzende Ablagerungen gelöst hat. Regelmäßiges Abwischen oder Bürsten des Steins beugt darüber hinaus groben Verschmutzungen vor. Beides löst Ablagerungen bereits wieder ab, ehe die sich komplett festgesetzt haben. Da stärkeres Schrubben damit hinfällig und das Material nicht strapaziert wird, bleibt der Brunnen so lange wie neu. Hinzu kommt, dass auch der Putzaufwand sich senkt, wenn regelmäßig ein bisschen Schmutz abgetragen wird. Das ist mit weitaus weniger Anstrengung verbunden als ein umfassender Großputz.

 

Ein Natursteinbrunnen erfordert zwar eine sorgfältige Pflege und Wartung, belohnt Gartenliebhaber dafür aber auch mit einer unvergleichlich edlen Optik. Sie wertet das gesamte Umfeld enorm auf und trägt zu einer stimmungsvollen Atmosphäre bei. Ein Natursteinbrunnen vereint den Reiz von Wasser, Stein und Natur und passt deshalb perfekt in jeden liebevoll gestalteten Garten. Wer ein wenig Zeit auf die richtige Pflege verwendet, kann sich viele Jahre an seinem Natursteinbrunnen erfreuen.

Bilder:

  1. Bildunterschrift: Trotz Alter noch immer schön anzusehen: Ein Steinbrunnen im Garten des Dachauer Schlosses (Bildquelle: wikipedia.org © Richard Huber (CC BY-SA 3.0)).
  2. Bildunterschrift: Naturstein in Kombination mit Betonplatten schafft Abhilfe bei eintönigem Bodenbelag im Außenbereich (Bildquelle: wikipedia.org © Alexander Eichler (CC BY 3.0)).
  3. Bildunterschrift: Ein Hochdruckreiniger arbeitet mit Wasserdruck und erzielt auch in tiefen Einkerbungen ansehnliche Reinigungsergebnisse (Bildquelle: commons.wikimedia.org © DBIN (CC0 1.0)).
  4. Bildunterschrift: Großflächiger Naturstein ist anfälliger für Algen- und Moosbewuchs (Bildquelle: Kurz Natursteine).
  5. Bildunterschrift: Einfache Teichfolie aus dem Gartenbau-Fachgeschäft kann bei einem undichten Brunnen Abhilfe schaffen (Bildquelle: Wikipedia.org © self (CC BY-SA 3.0)).
  6. Bildunterschrift: Im Frühjahr braucht ein Natursteinbrunnen extra viel Pflege (Bildquelle: Kurz Natursteine)

 

Quellen:

www.1-2-do.com/wissen/Gartenkunst#Gartenkunst

www.kurz-natursteine.de/

www.1-2-do.com/de/projekt/Wege-mit-Naturstein-pflastern/bauanleitung-zum-selber-bauen/574/

www.kurz-natursteine.de/individueller-grabstein.php

www.gartenwelt.de/artikel/7858/natursteine-reinigen-so-bringst-du-die-natur-zum-glaenzen/

 

 

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