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Kabelbaum

Ein Kabelgewirr verursacht nicht nur Unordnung und eine mögliche Unfallgefahr, sondern erschwert auch eine Fehlersuche wenn eine elektrische Funktion nicht mehr gewährleistet ist. Um nicht nur dieser Problematik entgegenzuwirken kann man mit Kabelbäumen eine saubere und nachvollziehbare Elektrik ansteuern und ggfs. ausbessern.


Aber auch Platzgründe, z. Bsp. im Auto, im Flugzeug oder andere elektrischen Systemen machen es notwendig einen Kabelbaum anzufertigen. Zudem werden dabei auch die Produktionskosten gesenkt.


Ein Kabelbaum besteht aus vielen einzelnen Leitungen und werden zu einem Strang zusammen gefasst. Kabelbäume können sowohl Versorgungsspannungen als auch Datensignale übertragen. Mit Hilfe eines Schaltplan und den mechanischen Konstruktionsangaben des Gerätes (Auto, Flugzeug, usw.) wird der Kabelbaum z. Bsp. auf einem Holzbrett aufgezeichnet und mit Hilfe von Nägeln die Form gebracht und die entsprechenden Ausgänge der Leitungen zu den elektrischen Teilen fixiert.


Nachdem der Kabelbaum gelegt wurde, wird er mit Hilfe von Kabelbindern oder Bindegarn fest zu einem Strang verbunden. Teile des Kabelbaumes können auch mit scheuerfesten Klebeband oder Schläuchen überzogen werden, damit der Kabelbaum an mechanischen Teilen nicht verletzt wird. Dies ist insbesondere Notwendig, wenn Erschütterungen auf den Kabelbaum einwirken.


Kabelbäume werden manuell gefertigt, da die dazugehörigen Fertigungs- und Bewegungsabläufe nicht von Maschinen getätigt werden können.


Hilfsmaschinen, wie z. Bsp. das Abisolieren der Endleitungen und das Anschlagen der unterschiedlichen Kontakte sind jedoch verfügbar.


Kabelbäume werden vor dem Einbau noch auf einem Prüftisch auf ordnungsgemäße elektrischer Funktion geprüft.


Der Einbau eines Kabelbaumes in das Endgerät geschieht sehr schnell, da keine einzelnen Verbindungen zwischen den Verbrauchen gelegt werden müssen. Auch das Befestigen der Ausgänge der Leitungen an den Kabelbäumen geschieht problemlos, da die Endleitungen in der Regel mit Etiketten beschriftet sind und die Zuordnung deshalb auch ohne weitere elektronischen Kenntissen erfolgen kann.

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