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Holzschutzmittel

Holzschutz und Holzschutzmittel

 

Holz ist ein natürlicher Baustoff für Möbel, wie für Häuser, Innen- und Außenanlagen. Dem Schutz des Holzes kommt eine besondere Bedeutung zu. Auch beim Schutz des Holzes gilt der Grundsatz, Vorsorge ist besser als Heilen. Ist der Schadensfall erst eingetreten, dann ist es ungleich schwerer, diesen zu beheben als es durch gute Pflege erst es gar nicht so weit kommen zu lassen.

Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen innen und außen. Holz, welches außen eingesetzt ist, unterliegt zusätzlich den Einflüssen der Witterung und der Jahreszeiten. Egal, ob innen oder außen, für Pilze und Insekten ist Holz im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen.

 

Chemischer Holzschutz

Die Abwehr dieser Schädlinge kann mit chemischem oder natürlichem Holzschutz erfolgen. Wer chemischen Holzschutz benutzt, der sollte darauf achten, dass der Hersteller die DIN 68800 eingehalten hat. Chemische Holzschutzmittel sind durch einen Prozess Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts in die Negativschlagzeilen gekommen. Die Industrie hat daraus gelernt und setzt deshalb keine Stoffe mehr mit schädlichen Ausdunstungen ein. Trotzdem sollte der Heimwerker beim Kauf von chemischen Holzschutzmitteln auf den anerkannten Hersteller, am besten eine Marke, achten. Damit kann drohenden Gefährdungen aus dem Weg gegangen werden.

 

Natürlicher Holzschutz

Ein wichtiger Aspekt beim natürlichen Holzschutz ist der Konstruktive. Schon bei der Planung sollte man dafür sorgen, durch geeignete Maßnahmen wie z.B. durch Fundamente den Erdkontakt zu vermeiden, eine Holzfreundliche Umgebung zu schaffen. Diese und natürlich eine den Einsatzbedingungen angepasste Holzart, gewährleisten eine entsprechende Langlebigkeit des Holzes.
Holzschutz und Holzpflege können jedoch auch mit natürlichen Mitteln durchgeführt werden. So eignet sich beispielsweise Bienenwachs hervorragend für die Pflege von Möbeln. Für Liebhaber antiker Möbel lohnt es sich immer, einen Blick in ein Buch zur Möbelpflege zu werfen. Da findet der Interessierte zum Beispiel Tipps wie diesen: "Bei Befall eines Möbelelements mit Holzwurm – zum Beispiel der Fuß einer Kommode - dieses Möbelelement luftdicht mit einem Schälchen Salmiakgeist in einer Plastikfolie für ca. drei Tage belassen. Bei Umgang jedoch darauf achten, dass vom Anwender und anderen Personen die giftigen Dämpfe nicht eingeatmet werden.“

Holzschutz ist auch Holzpflege. Konstruktiver Schutz und natürliche Mittel sind immer, wenn irgendwie möglich, vorzuziehen.
Deshalb sollte der Grundsatz lauten:
Die chemischen Mittel kommen erst danach zum Zuge, wenn die Möglichkeiten der natürlichen Mittel ausgeschöpft sind. Es werden nur chemische Mittel eingesetzt, die DIN 68800 berücksichtigen und von einem Hersteller kommen, dem Vertrauen entgegen gebracht werden kann.

Siehe auch:


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