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Holzschutz mit Schweineschmalz

Holzschutz mit Schweineschmalz

 

Bei der Gestaltung von Küchenarbeitsflächen mit Holz stellt sich oft die Frage nach der Versiegelung. Mit die natürlichste Art der Versiegelung ist das Behandeln mit Schweineschmalz.


Vorgehensweise:
Hierbei verwendet man Schweineschmalz wie er beim Metzger / Schlachter angeboten wird.
Mit einem Baumwolltuch -> besser Leinen, wird das Schmalz in Faserrichtung in das Holz einmassiert.
Nach einem Tag trocknungszeit wird der Vorgang wiederholt und anschließend poliert.
Auswirkung:
Die versiegelte Fläche behält ihren natürlichen Charakter und erhält einen weichen Glanz.
Bedenken bezüglich etwaiger Geruchsbelästigungen kann ich guten Gewissens ausräumen! - Da riecht nach ein, zwei Tagen nichts mehr!
Die auf diese Art versiegelten Flächen überstehen nahezu jeden Fauxpas, selbst Rotwein hat bei meiner Theke keinerlei Spuren hinterlassen. - Natürlich sollte man z.B. Rotwein asbald entfernen...!
Pflege:
Der Vorgang sollte in Abständen von ca. einem halben bis ein Jahr (je nach Nutzungsintensität) wiederholt werden.
Wobei der Wiederholvorgang nicht in vollem Umfang wie beim Erstauftrag notwendig ist.
Meist reicht es nach einer Vorreinigung mit einem feuchten Lappen und der anschließenden Trocknung das Schmalz einmalig aufzubringen, einzumassieren und aufzupolieren.
Viel Spass beim Ausprobieren wünscht Dieter

P.S. positiver Nebeneffekt am Rande - falls das gute Stück mal entsorgt werden sollte, kann dies auch thermisch vorgenommen werden...

Siehe auch:

 

 

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