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Holzlasuren

Holzlasuren


Immer wieder wird der Begriff Lasur im Zusammenhang mit Holz genannt. Man spricht dann auch von Holzschutzlasuren. Diese unterscheiden sich in 2 Ausführungen, nämlich Dünnschicht- und Dickschichtlasur.

 

Dünnschichtlasur

Die Dünnschichtlasur ist aufgrund ihrer wasserähnlichen Konsistenz etwas schwieriger zu verarbeiten. Nach dem Auftragen kann sie aber aufgrund ihrer Konsistenz sehr tief in das Holz eindringen und es sozusagen auch von innen schützen.
Achtung: Die Dünnschichtlasur verwittert im Außenbereich durch Auswaschen und Verbleichen. Weitere Anstriche sind daher unbedingt erforderlich. Typische Anwendungen sind Zäune, Holzhäuser sowie jegliches Holz im Außenbereich.
Im Innenbereich wird die Dünnschichtlasur aufgrund des Lösemittelgehalts und der hohen Geruchsbelästigung sowie der komplizierten Verarbeitungsweise selten verwendet.

 

Dickschichtlasuren

Dickschichtlasuren haben eine Konsistenz wie Lacke und daher sehr ähnliche Eigenschaften. Sie liegen auf der Oberfläche des Holzes auf und bildet eine geschlossene Schutzschicht um das Holz.
Auch im Außenbereich kann sie verwendet werden, jedoch ist die Verwendung im Innenbereich wesentlich weiter verbreitet.
Aufgrund von Verwitterung bleicht auch Dickschichtlasur aus und blättert nach und nach ab. Das macht weitere Anstriche nötig, was natürlich einen wesentlich höheren Arbeitsaufwand erfordert. Um ein einwandfreies gleichmäßiges Streichbild zu erhalten, müssen zunächst alte Anstriche gründlich und ohne Rückstände entfernt werden.
Solche Arbeiten sind beispielsweise Fenster und Türen, bei denen ein optisches Erscheinungsbild erwünscht ist, wie auch bei Möbeln oder Kasettenverkleidungen.

 

Mischformen

Das Überstreichen einer Dünnschichtlasur mit einer Dickschichtlasur ist möglich, jedoch nicht umgekehrt.

Industrielle Produkte sind oft eine Mischform von Dünn- und Dickschichtlasur.

Einfaches Verarbeiten in Verbindung mit dekorativer Oberflächenbeschaffenheit wird in einem Arbeitsgang mit der Imprägnierung und Farbgestaltung kombiniert.

 

Allgemeine Informationen

Dünnschichtlasuren sind überwiegend lösemittelhaltig auf Wasserbasis. Holzlasuren Immer wieder wird der Begriff Lasur im ... 1-2-do WissenDickschichtlasuren dagegen können sowohl lösemittelhaltig sein als auch auf Wasserbasis.
Beide Lasurformen haben dieselben Eigenschaften bezüglich des Schutzes des Holzes und unterscheiden sich nur noch durch die Art der Verarbeitung.

Ökologische und gesunde Varianten basieren auf Leinöl und sind mit natürlichen Farbpigmenten versetzt. Die damit behandelten Oberflächen haben den Vorteil, dass sie offenporig sind. Dadurch können sie Feuchtigkeit der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben, sie regulieren also das Raumklima und sorgen mit für die optimale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen. Durch die Verwendung natürlicher Farbpigmente ist die Farbauswahl eingeschränkt.

 

 

Siehe auch

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