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Hobel

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Hobel

 

Der Hobel ist wie der Schleifer ein Werkzeug zur Oberflächenbearbeitung von Holz. Während der Schleifer das Holz mittels der Steinchen auf dem Schleifpapier bearbeitet, schneidet der Hobel ganze Späne ab. Im Gegensatz zum einfachen, handgeführten Hobel arbeitet das Elektrowerkzeug mit einer auf hoher Drehzahl rotierenden Messerwelle, die schnelles und präzises Hobeln mit hoher Abtragsleistung bewirkt.


Der Hobel mit seiner rotierenden Messerwelle erlaubt die spanende Oberflächenbearbeitung vorwiegend von Holz und Kunststoffen. Die Achse der Messerwelle liegt parallel zur Führungsfläche.


Handhobel mit Universalmotor sind trotz aller industriell vorgefertigter Holzbauelemente unentbehrlich, wenn es gilt, Anpass-, Einpass- oder Abrichtarbeiten manuell auszuführen. Der Elektrohobel ähnelt in Ausführungsform, Handhabung und Anwendung dem wohl hinlänglich bekannten Handhobel. Die hohe Drehzahl des Universalmotors wird über einen elastischen Riemenantrieb auf die Messerwelle übertragen.


Ein beidseitig benutzbarer HM-Wendemessersatz ist besonders vorteilhaft, da er problemlos auswechselbar ist. HSS-Messer sind nachschleifbar, müssen aber nach jedem Messerwechsel neu eingestellt werden. Eine selbstschließende Pendelschutzhaube oder ein Parkschuh kann die auslaufende Messerwelle gegen Beschädigungen schützen. Die stufenweise Einstellung der Spantiefe variiert zwischen den einzelnen Hobel-Ausführungen und erreicht Tiefen bis zu 4 mm. Der Falztiefenanschlag begrenzt die Hobeltiefe beim Falzen, der Falzbreitenanschlag begrenzt die Hobelbreite.


Die Messerwelle darf auch beim mangelhaften Festziehen der Halteschrauben für die Messer keine Gefahr für den Bedienenden darstellen. Dies wird durch die Sicherheitsmesserwelle gewährleistet.

Bei Arbeiten mit E-Hobeln ist immer auf eine gute Staub- bzw. Spansammlung zu achten. Denn beim Hobeln können - wie auch beim Fräsen - lungengängige Stäube entstehen, daher ist ein guter Arbeitsschutz Pflicht. Der kann über Auffangsack oder Auffangbehälter realisiert werden. Am besten wäre natürlich ein saugstarker Arbeitssauger. Ist dies nicht der Fall ist ein Mund-/Atemschutz sinnvoll.

 

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