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Historische Baumaterialien

Unter dem Begriff "Historische Baustoffe" sind all jene Baustoffe, die in alter handwerklicher oder auch in historisch industrieller Fertigung hergestellt wurden wie Türen, Fenster, Treppen aber auch so genannte Massenbaustoffe wie Mauer- und Dachziegel, bearbeitete Natursteine, Fliesen und Beschläge zusammengefasst. Alle diese Baumaterialien haben eines gemeinsam, sie weisen Gebrauchsspuren auf, die ihr Alter, ihre Funktion und Geschichte beurkunden.
Alte Baustoffe, die sorgfältig ausgebaut und geborgen werden, entlasten zunächst einmal unsere Mülldeponien. Natürliche Ressourcen werden eingespart und das Baumaterial kann sinnvoll wiederverwendet werden. Es steht dem Bauherrn zur Sanierung seines alten Hauses, dem Hausbauer der in seinem neuen Gebäude Akzente setzen möchte, oder der Denkmalpflege zur Verfügung.
Bereits in den vergangenen Jahrhunderten wurden für die Errichtung neuer Gebäude auch Baustoffe aus alten Gebäuden, die entweder abgerissen oder anderweitig zerstört wurden, verwendet. Dieses konnte solange geschehen, wie die Funktion des alten Baustoffes erhalten blieb. Auch heute noch gilt der Grundsatz, dass eben ein Stein ein Stein bleibt.
Was Sie jedoch beachten sollten: Gebraucht gekauft heißt noch nicht gleich Geld gespart, denn ein billiges Vergnügen ist das Faible zu altem Baumaterial nicht. Es gilt eine einfache Grundregel: Historische Baustoffe kosten etwa gleich viel wie vergleichbare Neuware. Hier ist nicht etwa das Modell aus dem Baumarkt gemeint, sondern eine entsprechende Maßfertigung vom Tischler. Manchmal sind diese aber auch günstiger zu bekommen als etwa eine Neuanfertigung nach altem Vorbild.

Alte Baumaterialien

Alte Baumaterialien, die meist bei Umbauten oder Abbrüchen achtlos entsorgt werden, kommen bei Restaurierungen durch engagierte Besitzer alter Häuser  wieder zum Einsatz. Hierdurch kann die Originaltreue historischer Gebäude erhalten werden und ein wichtiger Beitrag zur Aufwertung des Ortsbildes wird geleistet. Außerdem werden so die ansonsten anfallenden Abfälle an Holz und Bauschutt reduziert. Oft sind die Materialien der alten Baustoffe wesentlich besser als das, was man heute im Baumarkt kaufen kann. Denn sie haben ja schon ihre Qualitätsprobe am Gebäude überstanden. Viele Dachziegel kann man, auch nachdem sie 300 Jahre auf dem Dach gelegen haben, wieder verarbeiten. Doch die so angelieferten Baustoffe müssen zunächst noch aufgearbeitet werden, damit sie für eine erneute Nutzung in Frage kommen.
Wer originalgetreu restauriert, holt sich nach Ansicht vieler Experten nicht nur wertvolle Baumaterialien ins Haus, sondern ein Stück Handwerks- und Kulturkunst.

Doch auch im Neubau werden zunehmend alte Baustoffe verwendet. Hier jedoch aus rein ästhetischen Gründen. Viele Bauherren bevorzugen heutzutage ein möglichst individuelles Bauen. Man möchte sich vom modernen Einheitsbrei unterscheiden, und besondere vier Wände beziehen. Eine Möglichkeit sind alte Baustoffe, wie zum Beispiel Dielen. Sind die Dielen einmal verlegt, strahlen sie eine unvergleichliche, gemütliche Behaglichkeit aus. In der Regel können Ihnen die Händler historischer Baustoffe verschiedene Holzsorten anbieten wie: Eiche, Kiefer, Lärche, Pitch-Pine und vieles mehr.

 

 


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