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Granitarbeitsplatte

Granitarbeitsplatte


Granit ist ein Naturprodukt, deshalb ist jede Granitarbeitsplatte ist ein Einzelstück. Dieses Material besteht im Vornehmlichen aus Quarz, Glimmer und Feldspat. Das Wort Granit kommt vom lateinischen granum, was übersetzt „Korn“ bedeutet. Es ist ein Magma- oder Umwandlungsgestein, das viele Millionen Jahre alt ist.

 

Wo kommt Granit für die Verarbeitung zu Arbeitsplatten her?

Granit wird in großen Blöcken in Steinbrüchen abgebaut. Vorkommen des Gesteins finden sich auf der ganzen Welt. Um nur einige Länder zu nennen: Brasilien, Finnland, Indien, Italien, USA, Norwegen.
Die Blöcke werden zu einem Gatterbetrieb transportiert und dort zu sog. Unmaßplatten verarbeitet. Die Unmaßplatten werden dann kalibriert, poliert bzw. mit diamantbesetzten Bürsten bearbeitet. Daraus erhält man die edelpolierte oder die sanftmattgebürstete Oberfläche, die bei der Herstellung von Küchenarbeitsplatten zum Einsatz kommen.

 

Was sind die Besonderheiten?

Granit ist ein natürlich schöner Naturstein, das hitze- und kratzunempfindlicher, praktischer und leichter zu reinigen und zu pflegen ist als alle anderen Arbeitsplatten. Granit ist langlebig, verschleißarm und, ebenso wichtig, hygienisch. Neben den praktischen Eigenschaften bietet eine Küchenarbeitsplatte aus Granit eine edel anmutende Optik, ein Gefühl von exklusiver Einrichtung. Der Naturstein ist für Allergiker gut geeignet, da der Staub nicht an der Platte haften bleiben kann. Seine hohe Dichte lässt auch nicht zu, dass sich Keime und Mikroben einnisten.


Küchenarbeitsplatte aus dunklem Granit

Wie pflegt man Granit?

Zunächst sollte man wissen, die unbearbeitete Oberfläche des Materials ist porös. Das Gestein ist zwar resistent gegen haushaltsübliche Säuren und Laugen. Es ist jedoch zugleich in der Lage, Flüssigkeiten, auch Fette aufzunehmen. Diese können durch Kapillare ins Gestein eindringen und sich dort festsetzen. Fette verändern sich, sie verharzen, härten aus, es entstehen Flecken.

Um der Fleckbildung vorzubeugen, muss die Gesteinsoberfläche und ihre Schnittkanten bei der Fertigung mit einer lebensmittelechten, auf der Nanotechnologie basierenden, hochleistenden Imprägnierung behandelt werden.

Fleckbildende Stoffe sollten jedoch auch von imprägnierten Flächen bald entfernt werden.
Die tägliche Nutzung beansprucht die Imprägnierung, sie wird mit der Zeit schwächer. Dies hängt in erster Linie von den verwendeten Pflegemitteln ab. Stark entfettende sowie schichtbildende Mittel, hierzu gehören speziell Spülmittel, sind für die tägliche Pflege nicht geeignet.
Die verschiedenen Granitsorten reagieren unterschiedlich. Die Imprägnierung muss je nach Natursteinsorte und Gebrauch erneuert werden. Eine Reduzierung des Abperleffekts von klarem Wasser auf oft genutzten Bereichen zeigt an, ob eine Reimprägnierung notwendig geworden ist.
Quelle: Marquardt Küchenarbeitsplatten
 


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