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Gips und frischer Zement/Beton

Gips und frischer Zement/Beton

 

Gips darf nicht in Kontakt mit frischem Beton, also nicht abgebundenem, Beton oder zementhaltigem Mörtel kommen, weil das gelöste CaSO4 im Zement das gefürchtete Sulfattreiben durch Bildung neuer Minieralverbindungen, z.B. Thaumasit, Syngenit, Ettringit, auslösen kann.
Die Verarbeitung von Gipsputz oder Gipsspachtel ist problemlos, wenn der Beton bzw. Zement vollständig abgebunden ist. damit eine sichere Verarbeitung von Gips und gipshaltigen Produkten gewährleistet ist, darf die Feuchtigkeit im Beton 3,0 Masse-Prozent nicht übersteigen. Sind diese Bedingungen nicht vorhanden, kann es zu Schäden führen, weil

  • - die Betonporen mit Wasser gefüllt sind und dadurch das Einwachsen des Gipses beeinträchtigt
  • - der frische Beton noch schwindet und dadurch Spannungen entstehen
  • - während des Austrocknungsprozesses des Betons Salze an die Oberfläche gelangen und die Haftung des Gipses stören
  • - das Gipsgefüge durch Umkristallisation geschädigt wird.

 

 

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