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Gefahren des elektrischen Stroms

Gefährdung bei Berührung

 

Bei im Haushalt üblichen Spannungen (230 und 400V) geht die grösste direkte Gefahr des elektrischen Stromes vom Berühren aus, der berührungslose Überschlag tritt vorallem  bei höhren Spannungen (Freileitungen mit 10000, 20000 , 110000, 220000 und 380000V oder bei Fahrteitungen der Bahnen (750V(Straßenbahnen) und 15000V).

Bei Strömen ab 50mA wird es für den Mensch gefährlich, zusätzlich ist die Dauer des "Stromschlags" von Bedeutung

Was passiert beim Berühren?


Zuerst verkrampft die Muskulatur, welche hängt davon ab, wie der Strom durch den Körper fließt. Durch die Verkrampfung kann man sich unter Umständen von derm spannungsführenden Teil (Leitung, Gerät etc.) nicht mehr lösen und hält sich ggf. durch den Krampf daran fest. Letzlich kann sogar die Herzmuskulatur verkrampfen, was das bedeuetet kann sich jeder Ausmalen (Herzrhytmusstörrung, Herzstillstand)

Unter Umständen kommt es auch zu Verbrennungen, man spricht hier zum einem von Eintritts- und Austrittsmalen oder auch von Vebrennungen durch Lichtbögen.

Vor allem bei längeren Einwirkungen des elektrischen Stromes auf den Körper kann sich das Blut elektrolytisch zersetzen, was zu Vergiftungen des Körpers führen kann.

Eine weitere Folge der Berührung, zum einen Teil der Verkrampfung und zum anderen Teil des Schrecks geschuldet, können Stürze oder Gefährdung Dritter durch weggeschleuderte Werkzeuge sein.

 

Gefährdung durch Brand

 

Durch lose Verbindungstellen, nicht richtig verschraubte Schraubklemmen nicht richtig benutzte Wagoklemmen (zu lang oder zu kurz abisoliert) oder einfach durch die Jahre oder schlechte Qualität kann es zu Lichtbögen in Verteilerdosen, Gerätedosen, Sicherungskasten etc. kommen, durch die Lichtbögen kann das umliegende Material (Plastik der Klemmen, Steckdosen, Schalter, Kabelisolierung) anfangen zu schwelen oder sogar zu brennen. Material des Elektroinstalltion haben üblicherweise brandhemmende Materialien, die eine gewisse Zeit eine Brandentstehung verhindern. Wenn sich jedoch leicht brennbare Materialien in der direkten Umgebung befinden (z.B. Holz, Papier) hat das Feuer leichtes Spiel. Das ist u.A. der Grund warum in abgehangenen Decken immer Verteilerdosen verwendet werden solllen, oder warum z.B. in den Energiewürfeln, die aus Holz gebaut sind keine offenen Klemmstellen verwendet werden dürfen.

 

Mal drei Bilder einer Brandstelle, stell Euch mal vor da wäre Holz als Gehäuse und nicht Kunststoff gewesen...

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Kriechstrom

Besondere Vorsicht ist auch durch Kriechströme geboten. Kriechströme entstehen an der Oberfläche z.B. durch Wasser auf ansonsten nicht leitenden Oberflächen. Ein Beispiel: Beim Tapezieren werden häufig Schalter- und Steckdosenabdeckungen demontiert um die Tapete randnah an der Dose auszuschneiden. Nun kann es vorkommen, dass der an der Tapete aufgetragene Tapetenkleister Kontakt zu einem stromführenden Leiter bekommt. Der Strom fließt nun über die komplette Tapetenfläche über den Kleister zur Wand. Hat man nun Kontakt zum Kleister und einem geerdeten Teil wie einem Heizkörper erhält man den gefürchteten Stromschlag. 

Solche Kriechströme können aber auch in Feuchträumen wie Kellern oder im Freien leicht durch erhöhte Luftfeuchtigkeit auftreten. Deshalb ist dort spezielles Feuchtrauminstallationsmaterial vorgeschrieben, bei dem Disen und Schlater mit Dichtungen versehen sind und bauartbedingt spritzwassergeschützt sind. 


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