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Gartenplanung 01 Januar Rat von Experten

Der Garten im Januar

Gartenplanung Januar 1-2-do Wissen

• Die Zeit der Saftruhe ist günstig für Gehölzschnitte an Bäumen und Sträuchern: zum Auslichten, zum Erziehen und zum Entfernen toter Zweige. Der Schnitt sollte allerdings nur an milden, frostfreien Tagen stattfinden. Das Schnittgut kann man häckseln und kompostieren, grobe Hackschnitzel eignen sich auch zum Mulchen von Beeten.

• Ebenfalls an milden Tagen lassen sich Steckhölzchen zur Vermehrung von Sträuchern wie
Weigelien, Liguster oder Forsythien, aber auch von Bäumen wie beispielsweise Weiden gewinnen. Dazu werden jüngere Triebe abgeschnitten und zum Bewurzeln in hohe Töpfe mit lockerem Substrat gesteckt.

Gartenplanung Januar 1-2-do Wissen• Bei kaltem Wetter sollte man den Garten inspizieren, dort die Maßnahmen gegen den Kälteschutz überprüfen und gegebenenfalls nachbessern. Pflanzen, die mit Folie umhüllt sind, müssen genug Luft bekommen, damit der Feuchtigkeitsaustausch funktioniert und keine Fäulnis auftritt.

Nach starken Schneefällen kann man vor allem Nassschnee von den Ästen schütteln, um
Schneebruch zu verhindern – besonders gefährdet sind Nadelbäume und immergrüne Gewächse. Auch von Gewächshäusern sollte man den Schnee räumen, um dort den Lichteinfall zu verbessern.

Gartenteiche und die darin lebenden Tiere vertragen Frost problemlos, wenn sie tief genug sind. Mindestens 60 cm, besser noch 80 cm sollten es an der tiefsten Stelle sein, dann darf auch eine geschlossene Eisdecke auf dem Teich liegen.

Gartenplanung Januar 1-2-do WissenJunge Bäume können bei starkem Frost durchfrieren. Scheint die Sonne anschließend auf die Stämme, kann die Rinde reißen. Das verhindert Ihr am besten durch einen Anstrich mit Kalkmilch oder mit einem speziellen Baumanstrich. Die weiße Farbe reflektiert das Sonnenlicht und schützt die Stämme vor zu starken Tempera- turschwankungen.

• Vor allem an Ortsrändern muss man zudem mit Rindenschäden durch Wild rechnen, innerorts sind es meist Kaninchen, die junge Bäume benagen. Verletzungen lassen sich verhindern, indem man die Stämme von Jungpflanzen mit Kaninchendraht umwickelt.

• Wenn es längere Zeit kalt ist, flüchten etliche Bodenlebewesen in frostfreie Erdschichten. Das schafft eine günstige Voraussetzung, um Komposthaufen umzuschichten, sofern sie nicht selbst durchgefroren sind.

• Im Haus müsst Ihr Euch verstärkt um Kübelpflanzen kümmern, die dort ihr Winterquartier bezogen haben. Wenn die Tage wieder länger bleiben, brauchen sie mehr Wasser. Pflanzen in Wohnräumen leiden eher unter der trockenen Luft. Besprüht man sie mit Wasser, schränkt man die Verdunstung ein, so dass die Pflanzen weniger schnell austrocknen.

• Auch die im Freien überwinternden Kübelpflanzen sollten hin und wieder gegossen werden,
wenn es nicht friert – im Winter vertrocknen mehr Pflanzen als erfrieren.

 


 

 

 


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