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Gartenplanung 12 Dezember Rat von Experten

Der Garten im Dezember

Gartenplanung 12 Dezember 1-2-do Wissen

• Spätestens wenn Schneefall droht, sollten draußen verblieben Gartenmöbel abgedeckt werden, da Schnee meist länger damit Kontakt hat als Regenwasser. Metalle oder Kunststoffe leiden sonst ebenso unter der Feuchtigkeit wie viele Hölzer.

• Nach stärkeren Schneefällen müssen Pergolen, Schuppen, Carports und Vordächer kontrolliert werden. Dicke Schneeschichten schiebt man am besten von Dachflächen, da sie in der Regel nicht für hohe Belastungen konstruiert sind.

• Dicken Schnee entfernt man vorbeugend auch von ausladenden Ästen an Nadelbäumen und wintergrünen Gehölzen, damit sie durch die Last nicht brechen.

• In den Gartenteich kann man ein Strohbündel stellen, ehe er zufriert. Das versorgt Tiere im Teich mit Sauerstoff. Erhältlich sind auch elektrische oder mechanische Eisfreihalter, die immer einen kleinen Bereich der Teichoberfläche offen halten. Eine sehr preiswerte Lösung sind schließlich Styroporstücke, etwa von Verpackungen, die man in eine Plastiktüte steckt und auf dem Teich schwimmen lässt. Das sieht zwar nicht schön aus, man hat aber damit immer eine einfache Möglichkeit, ein Loch in der Eisdecke freizulegen.

Laubabwerfende Gehölze sind jetzt in der Winterruhe. Eine gute Gelegenheit, Obstbäume wie Apfel, Birne oder Quitte zurückzuschneiden. Geschnitten wird nur an frostfreien Tagen.

Obst und Gemüse, das im Keller oder in Erdmieten eingelagert ist, sollte man hin und wieder kontrollieren und dabei schadhafte Exemplare aussortieren. Faulende Stücke können sonst den gesamten Vorrat anstecken.

Wintergrüne Pflanzen werden in Trockenperioden an frostfreien Tagen regelmäßig gegossen – vor allem dann, wenn sie in Kübeln stehen. Sie brauchen in der kalten Jahreszeit zwar weniger Wasser als im übrigen Jahr, können bei Wassermangel aber doch vertrocknen.

• Nach wie vor können Lauch, Grünkohl, Krauskohl oder Rosenkohl geerntet werden. Wurzelgemüse wie Möhren, Rote Beete oder Sellerieknollen sollte man aber vor dem ersten Frost aus dem Boden holen, damit sie keine Schäden davontragen.

• Bei Frost sollte man den Rasen möglichst nicht betreten, um die gefrorenen Halme nicht abzuknicken.

• Einen frostfreien Tag kann man dazu nutzen, einen Komposthaufen umzusetzen. Dabei wird er kräftig durchmischt, der Verrottungsprozess wird gefördert.

• Bei Schnee und Frost sind Wildtiere hungrig und machen sich auch über die Rinde junger Bäume her. Das gilt nicht nur für Waldbewohner in entsprechenden Randlagen, sondern auch für wildlebende Kaninchen. Die Stämme junger Bäume werden deshalb vorbeugend in Reichweite der Tiere mit Kunststoffmanschetten oder Kaninchendraht geschützt.

Zweige von Forsythien, Pflaumen oder Kirschen kann man Anfang Dezember schneiden und im Haus in eine Vase stellen. Mit etwas Glück blühen sei dann zu Weihnachten. Der traditionelle Tag für den Schnitt ist der 4. Dezember, der Gedenktag der Hl. Barbara. Deshalb werden diese blühenden Zweige auch Barbarazweige genannt.

• Wenn im Haus geheizt wird, ist die Raumluft häufig sehr trocken. Luftbefeuchter können hier helfen – von einer normalen Luftfeuchtigkeit profitieren die Bewohner ebenso wie Zimmerpflanzen.

Zimmerpflanzen, die Licht lieben, kann man mit einer Pflanzenleuchte versorgen. Sie nehmen dann die kurzen Wintertage weniger übel. Alle Zimmerpflanzen reagieren dankbar darauf, wenn man auf einer kalten Fensterbank Holzbrettchen oder Styroporplatten unter die Topfuntersetzer legt.

(Foto: PdM)

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