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Fassadenanstriche

Ein Fassadenanstrich bezeichnet den Außenanstrich an Häusern. Diese gehören zu den Anspruchsvollsten Heimwerkertätigkeiten. Da Fassadenanstriche sehr arbeitsintensiv sind, kommt es darauf an, folgende drei Arbeitsschritte gewissenhaft vorzubereiten und auszuführen:

- Die Untergrundanalyse und - vorbereitung

- Die Wahl der richtigen Fassadenfarbe

- Die richtige Arbeitstechnik

Untergrundanalyse und - vorbereitung:

Im ersten Schritt muss die Fassade von Verschmutzungen befreit werden, damit der neue Anstrich halten kann. Leichte und nur stellenweise vorhandene Verschmutzungen können mit warmem Seifenwasser und einer Wurzelbürste entfernt werden. Bei großflächigen Anschmutzungen sollte ein Hochdruckreiniger zum Einsatz kommen, wobei man vorsichtig und nicht mit maximalem Druck arbeiten sollte. Sonst besteht die Gefahr, dass selbst intakter Putz bescshädigt wird.

 

Weiter ist die gereinigte Fassade auf Schäden und Mängel zu prüfen, die vor einem Anstrich behoben werden müssen. Hohle Putzstellen und Risse sowie schwach haftende oder abblätternde Anstriche sind wie auch bei einem Innenanstrich aufzufinden und aufzubessern. Im Gegensatz zum Innenbereich sind dafür teilweise selbstverständlich witterungsbeständige Produkte zu verwenden.

Wichtig:

Es sollte aber auf die Verträglichkeit mit der Fassandenfarbe hingewiesen werden vorallem für Spachtelmassen und Rissfüller.

Bau-Acryl für kleinere Risse hingegen ist generell witterungsbeständig. Auch hier sollte aber auch auf die Verträglichkeit mit der Fassadenfarbe aufgrund der Weichmacherwanderung geachtet werden!

Auch die Saugfähigkeit des Untergrunds sollte man an verschiedenen Stellen der Fassade prüfen. Dazu bespritzt man die Stellen mit Wasser und beobachtet, wie stark dieses aufgenommen wird. Saugt sich der Untergrund regelrecht voll, ist die Saugfähigkeit zu stark. Im ersten Fall muss der Untergrund mit Fassadentiefengrund vorbehandelt werden. Bei gar keiner Wasseraufnahme ist ein transparenter Tiefengrund falsch, da er hier eher haftmindernd wirkt. Hier sind pigmentierte Grundfarben einzusetzen.

Das selbse gilt auch wenn beim Wischtest mit der Hand oder beim Abreißtest mit einem Steifen Kreppband deutlich Farbpartikel haften bleiben.

Beim Klopftest an der Fassade ist hingegen zu bedenken, dass bei Häusern, die jünger als 20 Jahre sind, in den Eckbereichen tragende Betonstützen häufig mit Styrodur wärmegedämmt und dann überputzt wurden. Der dort festzustellende hohle Klang ist deshalb zumeist nicht auf losen Putz zurückzuführen.

Kleinere ausgebesserte Putzstellen sollte man mit feuchtem Schwamm und Pinsel dem Putzcharakter nachmodellieren. Für größere Fehlstellen muss mit Originalputz ausgebessert werden. Bei Betonbauteilen an der Fassade ist es möglich, dass durch Rosten der innen liegenden Armierung Teile des Betons abplatzen. Sind diese Schäden nicht tiefer als ca. 2 cm, kann man sie selbst instand setzen. Dazu klopft man alle losen Partikel ab und entrostet die freigelegte Armierung. Danach trägt man auf die sanierte Stelle Metallgrund aufund behandelt den umgebenden Beton mit Tiefengrund. Nach dessen Trocknung repariert man den Schaden mit geeignetem Reparaturspachtel.


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