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Farbwirkung

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Farben sind Erscheinungen des Lichts und damit nur als momentane Empfindungen des menschlichen Auges zu verstehen. Farbe ist keine absolute Größe, sondern sie löst Erinnerungen, Gefühle und Assoziationen bei uns aus. Dies kann je Person oder Stimmung unterschiedlich ausfallen.

 

Farbsymbolik

Es gibt aber auch je nach Kulturkreis bekannte und gültige Bedeutungen für Farben:
Z. B. Gelb für Neid, Grün für Hoffnung, Blau für Treue, Rot für Liebe, Schwarz für Trauer, Weiß für Reinheit
Ebenso können Farben das Befinden der Menschen beeinflussen.
Ein gelber Raum kann freundlich, frisch und lebensfroh wirken und die Stimmung aufhellen. Ein roter Raum kann energiegeladen, aktiv oder sogar erotisch wirken.
Blau gestrichene Wände sollen beruhigen, grüne sollen die Kreativität steigern.
Nicht immer? Sie haben Recht. Der Ton macht die Musik - auch bei den Farben. Ein dunkler Blauton kann andere Empfindungen wecken als ein pastoses Blau. Ebenso natürlich bei anderen Farben. Jeder Farbe werden sowohl positive als auch negative Wirkungen zugesprochen. Ausschlaggebend sind die Farbnuance und -intensität sowie die Stimmung und Erfahrungen der jeweiligen Person.
Beispiele:
Farben sind Erscheinungen des Lichts und damit nur ... 1-2-do Wissen

Verwendung von Farben bei Raumgestaltung

Gelb bringt neben einem heiteren und schwerelosen Gefühl auch Behaglichkeit und Wärme mit sich. Gelb hat eine ausgleichende Wirkung, vor allem auf Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse und Bronchien. Seelisch wirkte es aufheiternd und erhellend, geistig verhilft es zu Klarheit, Einsicht und Verständnis. Es erleichtert das Denken und Lösungen lassen sich schneller finden. Außerdem fördert Gelb die Kommunikation und die gedankliche Auseinandersetzung. Gelb steht für Weisheit und Erkenntnis. Dafür sollten aber vor allem helle Gelbtöne verwendet werden – trübe oder graue Gelbtöne kehren die Wirkung ins Gegenteil. Damit eignet sich Gelb für alle Räume, in die man Behaglichkeit und Wärme und/oder geistige Anregung bringen will.
Grün ist ebenfalls eine beruhigende Farbe – mehr noch als Blau. Es ist neutral zwischen allen Extremen, ohne zu ermüden. Grün fördert positive Eigenschaften, wie z. B. Hilfsbereitschaft, Ausdauer, Toleranz und Zufriedenheit. In der Farbtherapie gilt Grün als Mittel, den Rhythmus von Herz und Nieren auszubalancieren. Außerdem wird Grün bei Magengeschwüren, Augenermüdung, Anzeichen vorzeitigen Alterns und Allergien eingesetzt. Grün dient als Heilfarbe ohne Nebenwirkungen. Grün eignet sich mit all diesen positiven Eigenschaften gut für Arbeitszimmer oder alle Räume, in denen kreative Energien benötigt werden.
Blau eignet sich besonders für Räume, in denen man Ruhe und Entspannung sucht. Diese Farbe eignet sich besonders, um Stress und Hektik abzubauen. Sie löst nervös bedingte Verkrampfungen, das Herz beruhigt sich und die Muskeln lockern sich. In der Farbtherapie wird Blau auch zur Behandlung von Halsbeschwerden, fieberhaften Erkrankungen und Rückenschmerzen sowie Migräne eingesetzt. Als meditative Farbe ist Blau zur Regeneration und Erholung vom Tagesstress geeignet. Es fördert Lachen und Heiterkeit. Wer also einen Ruhe- oder Rückzugsraum will oder einfach eine beruhigende Atmosphäre in einem bestimmten Raum schaffen will, sollte diesen in Blautönen streichen.

Rot soll unsere Lebensgeister wieder wecken. Es steigert den Energiepegel und die seelische Kraft. Rot wirkt stimulierend auf alle Vorgänge im Körper und übt einen starken Einfluss auf das vegetative Nervensystem aus. Warmem Rot wird eine verstärkende Wirkung auf emotionaler Ebene, sowie die Steigerung der Sinnlichkeit und des bewussten Erlebens und Fühlens zugesprochen. Rot ist leidenschaftlich und steht auf mentaler Ebene für starken Willen, Durchhaltevermögen und Entschlossenheit. Man verbindet Rot mit der Liebe, Blut und reifen Früchten; außerdem mit Leidenschaft. Rot wirkt Appetit anregend und erhöht den menschlichen Stoffwechsel durch bloße Wahrnehmung. Ein falscher Rotton kann aber auch Aggressionen auslösen. Rot sollte deshalb mit Bedacht eingesetzt werden.
Orange gilt als Kraftspender nach körperlicher oder geistiger Erschöpfung. Es steht für vitale Stärke und Aktivität, Freude, Lustigkeit und Geselligkeit. Orange sorgt für eine Stimmung der Geborgenheit, Gemütlichkeit und emotionaler Wärme. Antriebslosigkeit, Depression und Pessimismus können mit dieser Farbe verringert werden. In der Farbtherapie wird sie zur Stärkung des Immunsystems und zur Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte eingesetzt. Orange ist außerdem Appetit anregend und fördert die Verdauung. Besonders in Esszimmern kann diese Farbe gut ihre positiven Eigenschaften entfalten.
Schwarz ist – physikalisch gesehen – die Abwesenheit von allem sichtbaren Licht. Sämtliche Farben des Farbspektrums werden “verschluckt” und gehört damit zu den unbunten Farben. In unserem Kulturkreis ist diese Farbe aber hauptsächlich negativ behaftet (Tod, Trauer, Böses, Kummer etc.) und sollte deswegen sparsam eingesetzt werden. Schwarz kann trotzdem überall eingesetzt werden, wo man Eleganz, Würde, Exklusivität oder einen Hauch Mystik unterbringen will.
Weiß ist die Summe aller Farben und sollte damit eigentlich als bunteste aller Farben gelten. Genaugenommen gehört sie aber – wie Schwarz - zu den so genannten Nicht- oder unbunten Farben. Sie weckt in unserem Kulturkreis viele positive Assoziationen. Wir verbinden mit dieser Farbe Licht, Glaube, Sauberkeit, Unschuld, Wahrheit, frisch gefallenem Schnee und alles Gute. Weiße Flächen reflektieren alle Farben gleichermaßen. Alles was hygienisch sein soll, ist Weiß, da so die Sauberkeit leicht zu kontrollieren ist. Weiß wurde deshalb vorwiegend in den Sanitärräumen eingesetzt. Eine frisch geweißelte Wohnung wirkt neu und sauber auf uns. Ein Raum wirkt durch weiße, helle Wände heller und größer. Kleine Räume können so optisch vergrößert und aufgehellt werden.
Braun wird mit Bodenständigkeit verbunden und verleiht uns deshalb ein Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit. Braun gibt uns Wärme und Geborgenheit. Wir verbinden diese Farbe mit der Erde, auf der wir gehen und stehen. Braun vermittelt Ruhe und Gelassenheit und eignet sich besonders für Räume der Entspannung und des Rückzugs vom Alltagsstress. Menschen, die viel Wertschätzung auf Werte wie Familie und Treue legen, werden sich mit dieser Farbe wohl fühlen.


Verwendung von Farbkombinationen

Eine kluge Auswahl von Farben, schönen Mustern, angenehmen Farbkombinationen und die Berücksichtigung der optischen Wirkung von Farbanordnungen können Ihr Leben und Ihr Wohlbefinden in Ihrem Zuhause gezielt und nachhaltig beeinflussen.
Hier einige Beispiele für den Einsatz von Farbkombinationen:
• Aktivität: Rot, Orange, Gelb
• Attraktivität: Rot, Blau, Weiß
• Dynamik: Rot, Blau, Orange
• Ehrlichkeit: Weiß, Blau, Grün
• Energie: Rot, Orange, Gelb
• Funktionalität: Weiß, Grau, Schwarz
• Gutes: Weiß, Blau, Gold
• Hoffnung: Grün, Blau, Weiß
• Ideales: Weiß, Blau, Gold
• Klugheit: Weiß, Blau, Silber
• Leistung: Blau, Gold, Rot
• Männlichkeit: Blau, Schwarz, Braun
• Modernes: Weiß, Schwarz, Rot
• Neues: Weiß, Gelb, Blau
• Originelles: Violett, Orange, Silber
• Sachlichkeit: Weiß, Grau, Blau
• Schnelligkeit: Silber, Rot, Gelb
• Sicherheit: Grün, Weiß, Blau
• Sympathie: Blau, Rot, Grün
• Vertrauen: Blau, Grün, Weiß
• Wahrheit: Weiß, Blau, Gold
• Zuverlässigkeit: Blau, Grün, Braun

 

Farbharmonie

...entsteht, wenn zwischen den Farben eine ausgewogene Ordnung und Koordination im Sinne von Ästhetik und Ruhe besteht und Gegensätze ausgeglichen werden, wobei die Farbharmonie jedoch eine subjektive Empfindung des Betrachters darstellt.

Die Bedeutung der Farben für unser Wohlbefinden

Die Farben eines Raumes sind ganz entscheidend für unser Woghlbefinden. Das gilt nicht nur für ihre optische Wirkung sondern auch für die Dämpfe, die in die Raumluft entweichen.
Der Einfluss der Farben auf unser Wohlbefinden ist heute unumstritten. Welche Farbe hat welche Wirkung?
Gelb: Hat eine heitere, muntere, belebende und sanft reizende Wirkung.
Rot: Wirkt extrem anregend. Rotgelb und Orange sind leicht belebend sowie appetitanregend.
Blau: Die Farbe beruhigt, kühlt und kann Fieber, Hitzewallungen sowie entzündliche Erkrankungen lindern.
Grün: Die Farbe ist Ergänzung zu Gelb und Blau. Grüntöne wirken aber auch steril.
Beige: Vermittelt das Gefühl von Geborgenheit und Wärme.
Grau: Dezent, dämpft die Stimmung.
Braun: Stimmungsdämpfend, beruhigend, bei Übermaß erdrückend.
Weiß: Ist neutraler Hintergrundfür Möbel und Teppiche. Weiße Räume wirken Licht durchflutet.
Für hohe Raume empfiehlt es sich, die Decke dunkler zu streichen als die Wände. Noch besser, den Wandstrich einige Zentimeter unterhalb der Decke aufhören zu lassen und diesen Streifen bereits im Deckenton zu streichen. Niedrige Räume wirken höher, wenn die Decke heller als die Wände gestrichen wird. Für kleine Zimmer eignen sich vor allem Himmelblau und zarte Gelbtöne. Große Räume vertragen satte und kräftige Farben.
 


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