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Fakes und Billigangebote

Fakes und Billigangebote


Aus Wikipedia: "Der oder das Fake ist der US-amerikanische Jargon-Begriff für eine Fälschung, ein Imitat oder einen Betrug. Jemand, der etwas Falsches als richtig vortäuscht, wird auch Faker genannt. Das Wort ist ein typisches Beispiel von Netzjargon, dem Wortschatz der Menschen, die sich der Internetkultur verbunden fühlen."


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Aus der Bananenkiste und vom Boden - Verkauf von Fakes in Süditalien

Auch die DIY-Branche wird von Fakes heimgesucht. Hand- und Elektrowerkzeuge werden im großen Stil kopiert. Dabei machen die Faker weder Halt vor Patent- und Gebrauchsmusterschutz noch vor der unrechtmäßigen Nutzung der Markenlogos und Sicherheitszeichen. Selbst die Bedienungsanleitungen des Markenherstellers werden eins zu eins kopiert und dem gefakten Werkzeug beigefügt.

Wer Fakes kauft, muss mit Konsequenzen rechnen. Der Käufer von Fakes macht sich nach internationalem Recht strafbar. Kürzlich erregte ein Fall in Florenz/Italien Aufsehen. Schülerinnen aus Heidelberg wurden von der Polizei verhaftet, nachdem sie einen gefakten Markengürtel gekauft hatten. Erst gegen die Zahlung eines vierstelligen Euro-Betrages konnten sie die Heimreise antreten.


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Warnung und Strafandrohung in Florenz - 500 bis 10.000 Euro werden fällig

Bei Werkzeugen liegt die Gefahr jedoch nicht nur in der Illegalität, sondern in der Qualität und vor allen Dingen in der Sicherheit. Tests von Fakes haben ergeben, dass die Arbeitsergebnisse in keiner Weise befriedigend sind. Die einschlägigen Testinstitute warnen jedoch ausdrücklich vor der Nutzung von Fakes wegen größter Sicherheitsmängel. Da kann es schon einmal sein, dass die gefakte Schleifscheibe auseinanderreißt und die herum fliegenden Einzelteile in schlimmster Art verletzen. Stromschläge sind bei Fakes ebenfalls keine Seltenheit. Wer ein gefaktes Werkzeug benutzt, nimmt in Kauf, dass er Schaden nimmt.


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Ohne Schamgefühl werden Form und Farben kopiert - Billiggeräte im Discount

In der Grauzone des gefakten Werkzeugs bewegen sich die Billigangebote mit Pseudemarken, welche den Markt meistens vor Festtagen überschwemmen. Ihre Aufmachung in Form und Farbe erinnert meistens an eine bekannte Marke. Ungeniert werden die Produkte der Markenhersteller nachgebaut ohne jedoch jemals die Markenqualität zu erreichen.



Die großen Markenhersteller reagieren, um ihr geistiges Eigentum und ihre Marke zu schützen. Die Verfolgung von Fakeherstellern gestaltet sich jedoch schwierig, da der Fertigungsort ständig gewechselt wird und sich die "Fake-Detektive" wie der Hase zwischen den Igeln bewegen. Die beste Abwehr gegen Fakes ist die Kaufverweigerung. Denn wer voll Stolz seine gefakte Sonnenbrille, Armbanduhr oder Bohrmaschine zeigt, der sollte bedenken, dass er mit seinem Fake-Kauf die Arbeitsplätze derer gefährdet, die nach Recht und Ordnung tätig werden - möglicherweise sogar den eigenen.

 



  

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