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Energiesparen im Winter

Wenn es auf die weihnachtliche Jahreszeit zugeht, wird die wohlige Wärme in den heimischen vier Wänden ganz besonders geschätzt. Die Heizung läuft in vielen Wohnungen rund um die Uhr: Der Blick auf die Heizkosten versieht die Freude allerdings mit einem bitteren Nachgeschmack. Die Heizpreise haben sich in den vergangenen Jahren um eine zweistellige Prozentzahl verteuert. Wer dem Trend entgegensteuern möchte, sollte versuchen Energie zu sparen. Die Heizkosten eines Haushaltes setzen sich aus drei Faktoren zusammen: Dem Energiepreis, den Heiznebenkosten und dem Heizenergieverbrauch. Energiepreis und Heiznebenkosten können nicht beeinflusst werden: Darunter fallen beispielsweise Schornsteinfegergebühren und Betriebsstromkosten von Heizanlagen. In Hinblick auf den Energieverbrauch können viele einfache Maßnahmen ergriffen werden, die sich durch eine große Effektivität auszeichnen.

Energiesparen durch einfache Maßnahmen

Sobald die Temperatur um ein Grad fällt, werden die Heizkosten im Durchschnitt um ca. sechs Prozent gesenkt. Deshalb sollte die Raumtemperatur überall dort wo es möglich ist heruntergedreht werden: Während im Schlafzimmer 16 Grad zu empfehlen sind, reichen im Wohnbereich bereits Temperaturen um die 20 Grad aus. Im Badezimmer sollte die Temperatur aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit aber immer noch zwischen 22 und 24 Grad liegen. Wer hier auf eine ordentliche Wärmezufuhr verzichtet, muss mit der Bildung von Schimmel rechnen. Moderne Heizsysteme regulieren die Temperatur über Nacht: Diese automatische Maßnahme kann die Heizkosten um einen großen Anteil reduzieren. Wer keine Fußbodenheizung besitzt, sollte seine konventionelle Heizung nicht mit Möbeln zustellen. Diese verursachen einen Wärmestau und unterbinden eine ausreichende Zirkulation der Luft. Wenn der Heizkörper am "Blubbern" ist, sollte dieser entlüftet werden. Die Luft kann aus dem oberen Ventil des Heizkörpers herausgelassen werden. Wer Lüften möchte, sollte dies nur kurz tun. Die eindringende Luftfeuchtigkeit kann sich negativ auf das Raumklima auswirken und im schlimmsten Fall zur Bildung von Schimmel führen. Empfehlenswert ist ein regelmäßiges Stoßlüften mit einer Dauer von ca. fünf Minuten. Zusätzlich zu den herkömmlichen Maßnahmen sollte natürlich auch in anderen Bereichen Energie gespart werden. Standby-Funktionen von Elektrogeräten sollten nicht verwendet werden. In der Nacht sollten die Elektrogeräte ausgeschaltet sein.

Weitere Maßnahmen zum Energiesparen

Wer die obigen Maßnahmen zum Heizen im Winter beachtet, kann von einer extremen Absenkung des Energieverbrauchs profitieren und die Energiekosten mitunter um mehrere hundert Euro absenken. Wer dauerhaft Energie sparen möchte, sollte sein Gebäude sanieren lassen oder eine qualifizierte Energieberatung durchführen lassen. Wer renovieren möchte, sollte Maßnahmen wie Dachdämmung, Dämmung der Außenwände und Wollwärmeschutz in Betracht ziehen. Sinnvolle Maßnahmen bestehen auch im Einbau von energiesparenden Türen, Rollläden und Fenstern.

 

 


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