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Eine Natursteinmauer selber bauen

Eine Natursteinmauer selber bauen 1-2-do WissenIm Zuge unserer Garten-Verschönerungen dieses Frühjahrs, haben wir uns nicht nur wie in meiner ersten Anleitung beschrieben, einen kleinen Märchenbrunnen angelegt. Mein Mann hat sich auch noch einen langersehnten Traum erfüllt: Eine Natursteinmauer. Die ist sogar fast noch einfacher hochzuziehen, als der Brunnen ;)

Materialien

  • Sand (aus dem Baumarkt)
  • Große Natursteine (bekommt man bei kurz-natursteine.de, im Baumarkt oder direkt im Steinbruch)
  • Eventuell Erde und Blumen zur Verzierung

Schritt 1:

Das Tolle, was eine kleine Natursteinmauer von den meisten „richtigen“ Mauer unterscheidet, ist der Umstand, dass für die Natursteinmauer nicht unbedingt ein Fundament benötigt wird. Es muss allerdings beachtet werden, dass der untere Teil der Mauer am Ende deutlich breiter sein sollte, als der obere, damit die Mauer am Ende nicht kippt oder auseinanderfällt. Soll die Mauer zum Beispiel einen Meter hoch werden, sollte die Basis einen bis anderthalb Meter breit sein. Um mit dem Bau der Mauer zu beginnen, muss mal als erstes die Grundfläche der Mauer etwa 20 cm tief ausheben und ein Sandbett einstreuen.

Schritt 2:

Die Natursteine bilden nicht, wie man meinen könnte, die komplette Mauer, sondern nur die äußere Schicht. Innen wird dir gesamte Mauer mit Sand gefüllt und stabilisiert. Für die erste Schicht Steine sollten besonders große, flache Exemplare verwendet werden. Daraus wird der äußere Ring gelegt, der dann anschließend mit Sand aufgefüllt wird. Darauf kommt dann die nächste Schicht aus Steinrahmen und Sandfüllung und so weiter. Dabei muss man immer daran denken, dass die Mauer nach oben hin immer schmaler werden sollte. Bei einer einen Meter hohen Mauer, sollte die oberste Schicht etwa nur noch halb so breit sein, wie die Basis der Mauer. Außerdem sollte man sich die Stein vor dem Einsetzen in die Mauer etwas genauer anschauen, da jeder Stein schönere und weniger schönere Seiten hat.

Schritt 3:

Für die oberste Schicht werden nur Steine verwendet. Hier bietet es sich an, große, flache Steine zu verwenden. Diese müssen fest und dicht an dicht aufgelegt werden, damit die Mauer oben einen schönen Abschluss hat. Allerdings ist es nicht unbedingt notwendig, die Mauer oben mit Steinen abzuschließen. Wer möchte, kann die letzte normale Steinschicht anstatt mit Sand, mit Erde befüllen und diese anschließend mit Blumen bepflanzen. So hat man nicht nur eine tolle Mauer, sondern auch in einem ein wunderschönes Blumenhochbeet.

 

Bildquelle: flickr.com © Günter Grumer (CC BY-SA 2.0)

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