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Eine Duschwanne in Eigenregie einbauen

Ein Bad ist heutzutage nicht mehr nur der Ort, an dem man sich wäscht und seinen Toilettengang verrichtet. Vielmehr ist das Bad zu einem Ort des Wohlfühlens und des Entspannens geworden. Dazu beitragen tut unter anderem die Dusche, die so konzipiert werden kann, dass sie all jene Anforderungen erfüllt, die man an seine persönliche Wohlfühloase stellt.

 

Die unterschiedlichen Duschwannen

Um eine geeignete Dusche errichten zu können, benötigt man im ersten Schritt eine Duschwanne. Diese werden in den unterschiedlichsten Größen und Formen angeboten. Die wohl beliebteste Art ist die Rechteckduschwanne, dicht gefolgt von der Viertelkreisduschwanne. Wer abseits der klassischen Formen bauen möchte und den entsprechenden Platz im Bad dafür findet, der kann sich auch für eine Quadratduschwanne, eine Rundduschwanne oder eine Fünfeckduschwanne entscheiden.
Wer sich über unterschiedlichen Duschwannen informieren möchte, kann sich bei Ihrebadwelt durchklicken.

Arbeitsmaterialien und Werkzeug

Um eine Duschwanne einbauen zu können, benötigt man nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch das passende Werkzeug. Hierzu gehört unter anderem ein Zollstock, Wasserwaage, eine Feinsäge, eine Halbrundfeile und ein Eimer sowie Kelle und Kleber.


Neben der Duschwanne muss folgendes Material vorhanden sein:

  • die Füße für die Wanne
  • ein Hartschaum-Wannenträger
  • eine Ab- und Überlaufgarnitur
  • ein HT-Rohr für den Ablauf
  • Dichtungsband
  • Fliesenrahmen
  • Silikon für den Sanitätbereich und Dichtmasse

Die einzelnen Arbeitsschritte

Zuerst muss die Duschwanne samt Wannenfüßen aufgestellt werden. Damit dies geschehen kann, müssen die Abflüsse und der Überlauf montiert werden. Die Wanne muss dafür umgedreht werden. Um Kratzer zu vermeiden, sollte man eine Decke oder Karton unterlegen. Danach kann das Ablaufsieb mit Hilfe von einem Dichtungsring und Dichtmasse unterlegt und von der Innenseite her mit dem Abfluss verbunden werden.

Sollte ein Überlauf für die Wanne vorgesehen sein, dann muss dieser nun montiert werden. Ebenso der Siphon. Die Wannenfüße können nun so ausgerichtet werden, dass die Wanne gerade steht. Den optimalen Stand überprüft man bestenfalls mit Hilfe einer Wasserwaage. Im Anschluss kann die Wanne stabilisiert werden. Dafür können Haltewinkel genutzt werden, die an der Wand befestigt werden. Um jederzeit die Sicherheit gewähren zu können, müssen alle Modelle aus Metall grundsätzlich geerdet werden. Wer sich damit nicht auskennt, sollte einen Elektriker damit beauftragen.

Ist auch dies erledigt, kann der Wannenträger zugesägt und aufgestellt werden. Dieser wird allerdings nur benötigt, wenn keine Wannenfüße zum Einsatz kommen. Ansonsten kann der Träger auch weggelassen werden. Die Wanne muss dann allerdings eingemauert werden, damit die Fliesen angebracht werden können.

Nun kann der Wannenablauf an das Fallrohr angeschlossen werden. Hier darf nicht die Abdichtung vergessen werden, da sonst schnell ein Wasserschaden entstehen kann. Ist alles ausgerichtet und aufgestellt, kann mit dem Fliesen begonnen werden. Besondere Beachtung sollte auch den Fugen rings um die Duschwanne entgegengebracht werden. Sie müssen so abgedichtet werden, dass kein Wasser durchdringen kann. Hierfür lohnt es sich, in ein gutes Silikon zu investieren, welches fein säuberlich aufgetragen werden kann.

 

 

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