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Drei-Liter-Haus

Bei dem Dreiliter-Haus handelt es sich um keinen gültigen oder ehemaligen Energiestandard. Der Begriff "Drei-Liter-Haus" wurde als griffiges Schlagwort in Anlehnung an das Dreiliter-Auto durch das  Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) in den 1990er Jahren geprägt.

Ein Dreiliter-Haus sollte danach pro Jahr und Quadratmeter einen Primärenergiebedarf, der dem Energiegehalt von 3 Litern Heizöl entspricht, haben. Das heißt (gerundet) darf das Wohnhaus einen Primärenergiebedarf für seinen Betrieb von max. 34 kWh/(a*m²) aufweisen. Dabei ist das Dreiliter-Haus letztlich nicht genau definiert. So ist beispielsweise nicht klar welche Energieform wie zu berücksichtigten ist (Umwandlungs- und Bereitstellungsverluste und was ist die Bezugsfläche ist (Wohn- oder Nutzfläche). Durch eine entsprechende (willkürliche) Festlegung kann so ein Gebäude auch schön gerechnet werden.

Letztlich legt in Deutschland erst die EnEV (Energieeinsparverordnung) eine klare Berechungsvorschrift vor. Diese wird dann durch die KfW-Bankengruppe für ihre verschiedenen Förderprogramme weiter konkretisiert. Das Dreiliter-Haus würde dabei ungefähr einem Gebäude entsprechen, daß derzeit durch das KfW-Effizienzhaus 55 (EnEV 2009) definiert wird.

 

Quellen:

 


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