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Bohren von Kunststoffen

Bohren von Kunststoffen

Kunststoffe unterscheidet man in die drei Gruppen Bohren von Kunststoffen 1-2-do Wissen

  • Elastomnere 
  • Thermomere 
  • Duromere 

Sie verhalten sich beim Bohren unterschiedlich. 

Elastomere

Zu dieser Gruppe zählen elastische Schaumstoffe, Gummi und artverwandte Dichtstoffe. Sehr leichte  Schaumstoffe können mit Lochsägen gebohrt werden, bei normalen Spiralbohrern wickelt sich das Material in der Regel um den Bohrer. 

TIPP 

Bohrprobe an einem Materialrest durchführen. Holzspiralbohrer mit Zentrierspitze bringen meist brauchbare Ergebnisse.

Thermomere (Thermoplaste) 

Thermomere sind mit den Spiralbohrern für Metall meist gut zu bearbeiten. Voraussetzung sind scharfe Bohrer. Bei stumpfen Schneiden kann es zur Überhitzung kommen und die Späne verkleben im Bohrloch. 

TIPP 

Bei großen Bohrdurchmessern kann man erfolgreich die bei der Holzbearbeitung üblichen Flachfräsbohrer einsetzen. 

Duromere (Duroplaste) 

Duromere lassen sich mit den Spiralbohrern für Metall bearbeiten. Eine Ausnahme bilden faserverstärkte Kunststoffe wie GFK und CFK. Die glasharten Fasern stumpfen die Boherschneiden sehr schnell ab, der Bohrer quetscht dann nur noch und das Bohrloch franst aus. Für diese Kunststoffe sollten dann Bohrer mit scharfgeschliffenen Hartmetallschneiden verwendet werden. Die zur Steinbearbeitung verwendeten Bohrer mit meisselförmigen Hartmetallschneiden können nicht verwendet werden, es müssen Bohrer mit scharfgeschliffenem Hartmetall sein!

 

Siehe auch

 


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